Geschichte der grieschen Farbenlehre: das Farbenunterscheidungsvermögen; die Farbenbezeichnungen der grieschen Epiker von Homer bis Quintus Smyrnäus

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F. Shöningh, 1888 - Color - 203 pages
 

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Page 196 - Varietas autem non ob aliam causam fit, quam quia pars coloris a sole est, pars a nube illa : humor autem modo caeruleas lineas, modo virides, modo purpurae similes, et luteas aut igneas ducit, duobus coloribus hanc varietatem efficientibus, remisso et intento.
Page 59 - ... besessen haben; darwinistische Schwärmer glaubten, durch literarische Nachweise darthun zu können, dass das menschliche Auge sich erst seit jener Zeit allmählich zur Wahrnehmung aller Farben entwickelt habe. Die Untersuchung der Naturvölker hat den falschen Schluss aufgedeckt, der hier gemacht wurde: noch jetzt fehlen vielen Völkern, und ich darf vielleicht hinzufügen, auch dem unsrigen, ausreichende Farbenbezeichnungen, obwohl ihr Auge sehr wohl befähigt ist, auch schwache Schattirungen...
Page 133 - Simili plantagini - glastum in Gallia vocatur — Britannorum coniuges nurusque toto corpore oblitae quibusdam in sacris nudae incedunt, Aethiopum colorem imitantes.
Page 58 - Farben, und wa& es sonst für Eigenschaften der Körper giebt, auch nur mit annähernder Sicherheit zu bestimmen. Erst vor wenigen Jahren tauchte die Frage auf, ob die Hellenen der homerischen Zeit die volle Befähigung der Farbenwahrnehmung besessen haben; darwinistische Schwärmer glaubten, durch literarische Nachweise darthun zu können, dass das menschliche Auge sich erst seit jener Zeit allmählich zur Wahrnehmung aller Farben entwickelt habe. Die Untersuchung der Naturvölker hat den falschen...
Page 36 - Krokos und Violen und Iris und Hyakinthos auch den Narkissos, eine neugeschaffene Wunderblume, bei deren Anblick Götter und Menschen staunen, die sich mit hundert Häuptern aus der Wurzel erhebt, deren Duft Himmel, Meer und Erde erfreut — offenbar Verherrlichung des in den Mysterien gebräuchlichen...
Page 58 - Äußerung (Nat.-Ztg. vom 19. 9. 1886; zit. bei Veckenstedt, S. 62 und Käte Müller-Bore, S. 6, Anm) : Darwinistische Schwärmer glaubten durch litterarische Nachweise dartun zu können, daß das menschliche Auge sich erst seit jener Zeit allmählich zur Wahrnehmung aller Farben entwickelt habe. Die Untersuchung der Naturvölker hat den falschen Schluß aufgedeckt: noch jetzt fehlen vielen Völkern, und ich darf vielleicht hinzufügen, auch dem unsrigen, ausreichende Farbenbezeichnungen, obwohl...
Page 90 - Lauf durch den Himmel Gegen die Sonn' hinziehend den tausendfarbigen Bogen, Flieget hinab, und das Haupt ihr umschwebet sie : dieses geweihte Trag' ich zum Dis aufBefehl, und dich entbind
Page 33 - Tertius est, qui, proprie conchylii intelligitur, multis modis : unus in heliotropio , et in aliquo ex his plerumque saturatior : alius in malva , ad purpuram inclinans : alius in viola serotina ; conchyliorum vegetissimus. Paria nunc componuntur, et natura atque luxuria depugnant.
Page 80 - Philistaeer blau gemalt sind. Der Stahl wird ausdrücklich so nur genannt an dem Schilde [auch am Panzer] des Agamemnon, einer kyprischen dh phönicischen Arbeit und an den Wänden des phäakischen Königspalastes, an dem zweiten Schilde des Achilles und an dem des Herkules.
Page 174 - Fahl als eine solche erklären, die von Weifsgrau in das Gelbliche eingeht, in Steigerung des gelblichen Farbenschimmers, aber auch in das Gelbrötliche und Gelbrote, ja in das Rötliche und Rote bis in das stumpfe Rostrot, also Rotbraun.

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