Deutsche Grammatik, Volume 3

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Dieterichsche Buchhandlung, 1831 - German language
 

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Page 335 - ... und logifchen princip zuzuwenden. Das gefchlecht der wörter hat keine nothwendigkeit an fich und einige fprachen mögen feiner ganz entrathen ; denen aber, die es von anfang an durchdringt, ift es zur ordnenden und verfchönernden regel geworden, ohne welche die glückliche mannigfaltigkeit ihrer declination unmöglich gewefen wäre. Beide, flexion und genus bedingen einander und mit dem untergang der flexions- und...
Page 1 - Vocal würde zu unbestimmt verhallen, und das Labialorgan kommt dem gutturalen an Stärke nicht bei. Zwar das T kann mit gleicher Kraft hervorgebracht werden wie das K, allein es wird weniger ausgestofsen als ausgesprochen und hat etwas Festeres; es eignet sich daher zum Ausdruck der ruhigen, ständigen und vor sich hinweisenden Antwort. K forscht, erkundigt, ruft; T zeigt, bedeutet und erwiedert.
Page 535 - ... in die obliquen cafus eingeführt haben. In dem nnl. endlich erblicke ich die englifche richtung; es hat feine flexionen auf ziemlich gleiche weife gefchwächt; die weiblichen mehr als das nhd. (vgl. fein de, de, dat mit der, die, das), die neutralen mehr als das neunordifche (vgl. das adj. neutr. rein, bruin mit dän. reent, bruunt). Seine drei genera find überall verwirrter und vermengter.
Page 345 - Volksglauben belihnmt, fondera umgedreht der mylhus erll durch das genue der Wörter erzeugt worden ; fo nimmt das eine erklärung weg, ohne eine andere dafür zu geben und widerftrebt der anficht, die man fich von der natur und dem we fen echter volksmythen zu bilden befugt in.
Page 408 - France. folcher eigennamen wird noch dadurch gefleigert, daß vielen die flexion des dat. fg. oder pl. zum gründe liegt, welche ungefühlt nun auch für jeden ändern cal'us dienen, oder fich fogar ein neues genitivil'ches S gefallen laßen muß, zb von Nordhaufen bildet man den gen. Nordhaufens, da es doch aus einem
Page 440 - Die meiden kleinode verwandte das allerthum zum fchmuck des leibs. Vor allem zu nennen find hier die ausdrücke hrinc und pouc für das kreisförmig gewundne gold, es mochte nun am hals, im ohr, am haupt, an finger oder hand getragen werden. Beide Wörter find, wie annulus und orbis , beftändig männlich.
Page 412 - Fumagalli nr. 60 (a. 846); locus ubi ad cafale dicitur. id. nr. 67 (a. 851); campo illo, ubi ad valle dicitur. id. nr. 84 (a. 861); locus, ubi dicitur ad caprario, id. nr. 85 (a. 86l)» via publica, quae "dicitur ad duos pontes.
Page 167 - Mhd. in vom ahd. dar das r abgefchnitten (wie fchon bei W. vgl. Hoffm. gloff. p. 9.) und die form da (ibi, ubi) entfprungen; dará (eo, illuc) zu dar und dañan, danana (inde, unde) zu dannen geworden, belege bedarf es keiner...
Page 321 - Daß die gr. verkleinerungen naiäi'ov, fioa/i'diov, agvi'ov , sQi'quw, /oiQiäiov, xvvi'äiov, wie unfer kindlein, kälblein ufw neutral werden, ift etwas anderes und wird im VIII. cap. weiter abgehandelt. Gleichwohl darf auch fchon hier die neigung der diminutiva zum neutrum als eine beftätigung unferes fatzes , daß diefes gefchlecht vorzugsweife zu dem begrif des kleinen und jungen diene, angeführt werden. £. die fchon vorhin f. 312 gedachte formelle auszeichnung des ahd. acc. fg. lebendiger...
Page 456 - ... die fanfte, dehnende weile, welche dem weiblichen genus eigen ift, vermag den durch die luft brechenden, ichneidenden laut nicht zu bezeichnen. Diele regel erprobt lieh fchon an den nhd. Wörtern fchall, laut, ton, klang, krach, faus, braus, lärm, zifch, pfif uam an dem a lui. dôx, dûsj, agí. fvêg, dreám (jubiluin, entzückung, träum) und dergleichen.

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