Der 'Oberdeutsche vierzeilige Totentanz': Formen seiner Rezeption und Aneignung in Handschrift und Blockdruck

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Mohr Siebeck, Sep 22, 2015 - Religion - 461 pages
Totentanze verhandeln Tod, Sterben und Verganglichkeit: 'Vom Tod zum Tanz gefuhrt werden` heisst zu sterben. Dieses irritierende Bild hat vom Mittelalter bis in die Gegenwart Leser und Betrachter fasziniert und die Forschung immer wieder beschaftigt. Am Beispiel des 'Oberdeutschen vierzeiligen Totentanzes` geht Almut Breitenbach Fragen nach der kulturhistorischen Einordnung und Bedeutung der spatmittelalterlichen Totentanze nach. Durch die text- und uberlieferungsgeschichtliche Methodik, die intensive Erforschung von Uberlieferungs- und Rezeptionskontexten und eine weite, interdisziplinare Perspektive wirft die Autorin neues Licht auf die spatmittelalterlichen Totentanze insgesamt. Zugleich gibt sie aufschlussreiche Einblicke in Formen der Produktion, Rezeption und Aneignung geistlicher Literatur, die von den besonderen zeitgenossischen Praktiken des Lesens und Meditierens gepragt waren.
 

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Contents

Perspektiven und Probleme
10
Fragestellung und Methodik der Arbeit
24
Der Totentanz und die spätmittelalterliche Vergänglichkeitsliteratur
32
Zum Untersuchungskorpus die Überlieferung des OvT
59
Zu Text und Text geschichte
69
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2015)

Geboren 1973; 1993-2001 Studium Englisch und Deutsch für das Lehramt; 2001-02 Lektorin an der Universität Szeged (Ungarn); 2008 Promotion; 2008-11 wiss. Mitarbeiterin im DFG-Verbundprojekt 'Schriftlichkeit in süddeutschen Frauenklöstern'; 2012-14 Bibliotheksreferendariat; seit 2015 wiss. Mitarb. an der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.

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