Der 'Oberdeutsche vierzeilige Totentanz': Formen seiner Rezeption und Aneignung in Handschrift und Blockdruck

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Mohr Siebeck, Sep 22, 2015 - Religion - 461 pages
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Totentanze verhandeln Tod, Sterben und Verganglichkeit: 'Vom Tod zum Tanz gefuhrt werden` heisst zu sterben. Dieses irritierende Bild hat vom Mittelalter bis in die Gegenwart Leser und Betrachter fasziniert und die Forschung immer wieder beschaftigt. Am Beispiel des 'Oberdeutschen vierzeiligen Totentanzes` geht Almut Breitenbach Fragen nach der kulturhistorischen Einordnung und Bedeutung der spatmittelalterlichen Totentanze nach. Durch die text- und uberlieferungsgeschichtliche Methodik, die intensive Erforschung von Uberlieferungs- und Rezeptionskontexten und eine weite, interdisziplinare Perspektive wirft die Autorin neues Licht auf die spatmittelalterlichen Totentanze insgesamt. Zugleich gibt sie aufschlussreiche Einblicke in Formen der Produktion, Rezeption und Aneignung geistlicher Literatur, die von den besonderen zeitgenossischen Praktiken des Lesens und Meditierens gepragt waren.
 

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Contents

Perspektiven und Probleme
10
Fragestellung und Methodik der Arbeit
24
Der Totentanz und die spätmittelalterliche Vergänglichkeitsliteratur
32
Zum Untersuchungskorpus die Überlieferung des OvT
59
Zu Text und Text geschichte
69
Rezeptionsraum Kloster
100
München BSB Cgm 2927 M3
107
Wilhelm von Zell d A
147
Rezeption des OvT im Südosten
181
Das Münchner Blockbuch M2
213
Alle künst sind verloren Die Vermahnung in München BSB
266
Ein Lehrgedicht als Rezeption der Vermahnung B
299
Zu den Besonderheiten des Totentanzes gegenüber anderen Formen
312
Finem pensate Die kleineren Vergänglichkeitsdichtungen im Spiegel
351
Internetdatenbanken und quellen
436
Copyright

der OvT in Basel und Umgebung
153

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