Der 'Oberdeutsche vierzeilige Totentanz': Formen seiner Rezeption und Aneignung in Handschrift und BlockdruckTotentänze verhandeln Tod, Sterben und Vergänglichkeit: 'Vom Tod zum Tanz geführt werden' heißt zu sterben. Dieses irritierende Bild hat vom Mittelalter bis in die Gegenwart Leser und Betrachter fasziniert und die Forschung immer wieder beschäftigt. Am Beispiel des 'Oberdeutschen vierzeiligen Totentanzes' geht Almut Breitenbach Fragen nach der kulturhistorischen Einordnung und Bedeutung der spätmittelalterlichen Totentänze nach. Durch die text- und überlieferungsgeschichtliche Methodik, die intensive Erforschung von Überlieferungs- und Rezeptionskontexten und eine weite, interdisziplinäre Perspektive wirft die Autorin neues Licht auf die spätmittelalterlichen Totentänze insgesamt. Zugleich gibt sie aufschlussreiche Einblicke in Formen der Produktion, Rezeption und Aneignung geistlicher Literatur, die von den besonderen zeitgenössischen Praktiken des Lesens und Meditierens geprägt waren. |
Contents
Perspektiven und Probleme | 10 |
Fragestellung und Methodik der Arbeit | 24 |
Der Totentanz und die spätmittelalterliche Vergänglichkeitsliteratur | 32 |
Zum Untersuchungskorpus die Überlieferung des OvT | 59 |
Zu Text und Textgeschichteʻ | 69 |
Rezeptionsraum Kloster | 100 |
München BSB Cgm 2927 M3 | 107 |
Zusammenfassung | 118 |
Wilhelm von Zell d Ä | 147 |
der OvT in Basel und Umgebung | 153 |
Ein Lehrgedicht als Rezeption derVermahnungʻ B | 299 |
Zu den Besonderheiten des Totentanzes gegenüber anderen Formen | 312 |
Finem pensate Die kleineren Vergänglichkeitsdichtungen im Spiegel | 351 |
Common terms and phrases
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