Abhandlungen des Geologischen Dienstes Berlin

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Akademie Verlag, 1907 - Geology
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Popular passages

Page 259 - Scrobicular-Ring haben, der nur au der Aussenseite der Felder nicht völlig geschlossen ist, die Zahl der Porenpaare erheblich grösser als diejenige der anliegenden Granulen, ihr Gehäuse unten etwas mehr eingezogen, das Peristom bestimmt eingesenkt und der Scheitelschild mehr ausgesprochen conisch erscheint und die Genital-Poren von eingesenkten, mit Granulen besetzten Höfchen umgeben sind, welche der Salenia Heberti fehlen. Das Verhältniss zwischen Salenia Heberti und Salenia sigillata wird...
Page 164 - Sntural-Eindrücke erkennen. Die Ambulacralfelder sind bei den fremden Gehäusen stärker vertieft und mit einfachen Reihen von Granulen (6 — 8) besetzt, wobei sich nur hin und wieder ein mikroskopisches Körnchen Zwischenschicht. Eine weitere Verschiedenheit bieten die Stacheln dar, deren typische Gestalt und Ornamentik von Cidaris sceptrifera allgemein bekannt ist, während COTTEAU über die Stacheln seiner Cidaris cretosa nichts beibringt. Vorkommen. Die Art gehört dem Pläner der subhercynischen...
Page 271 - Scheitelschild nahezu vollständig erhalten ist. Dieser Schild ist gross, pentagonal, mit leicht welligem Rande ; einer der Winkel des Pentagons spitzer als die übrigen und somit weiter vorspringend. Der Schild setzt sich zusammen aus: 1. einer hexagonalen Centralplatte ; 2. drei vorderen hexagonalen Sekundärplatten; 3. aus wahrscheinlich acht ungleichförmigen Superanalplatten, von denen nur noch zwei sichtbar sind; 4. in den Winkeln des Pentagons fünf kleinen Genital-Platten, von denen die paarigen...
Page 109 - Forbes *) sp. aus dem cenomanen Gray-Chalk von Dover der Fall ist, die 4 bis 6 Granulen - Reihen auf den Ambulacralfeldern und 5 bis 6 Stachelwarzen in einer Reihe der Interambulacralfelder führt. Dieselbe liegt in etwas höherem Lager als Cidaris velifera 2). II. Stacheln. Der Name Cidaris velifera taucht zum ersten Male in der »geognostischen Beschreibung der Gegend um Goslar, zwischen der Innerste und Radau« von GUSTAV SCHUSTER 3), auf, in welcher die Petrefacten-Namen durch die Redaction,...
Page 251 - Grosse zunehmen. In der Nähe des Peristoms näheren sich die Wärzchen beider Reihen bis zur Berührung, wobei öfter ein oder zwei das Volumen vergrössern, die letzten wieder klein sind. An den kleinsten Gehäusen 16 in jeder Reihe, steigt ihre Zahl bis zu 24 resp. 28 an den grössten Gehäusen. Die beiden Reihen näheren sich gegen den Scheitel nur langsam. Bei zunehmender Grosse des Gehäuses treten die beiden randlichen Reihen weiter auseinander.
Page 138 - Stacheln lassen nur noch 8 Spuren einer Kerbung erkennen. Könnte man generell von der Beschaffenheit der Gelenkfacette der Stacheln auf diejenige der Stachelwarzen schließen, so würden die zu den Stacheln gehörigen Asseln noch unbekannt sein, da unter den mit vorkommenden sehr zahlreichen Coronalplatten nur zwei mit durchbohrten und gekerbten Warzen von mir beobachtet wurden. Maasse. Die kürzesten Stacheln haben eine Länge von 15""".
Page 229 - Species gefunden worden ist. Ich habe oft bedacht, dass dies eins von den vielen Problemen ähnlicher Natur ist, welche die Jünger DARWINS versuchen mögen zu lösen. Die geologische Urkunde der Kreide-Schichten, in denen die Salenidae sehr häufig sind, ist nicht unvollkommen, wie viele versichern, und verbindende Formen, wenn solche je wirklich existirten, mussten irgendwo gefunden werden in Lagern, welche so ofl durchsucht und so fleissig bearbeitet sind wegen der paläontologischen Schätze,...
Page 192 - Heiehrung gebracht haben würde. Einem Briefe COTTEAU'S entnehme ich, dass auch ihm selbst seit der ersten Besprechung der Art, seit 1862, keine weiteren Exemplare bekannt geworden sind. Es lagen ihm damals 3 Exemplare vor: ein Gehäuse von Royan aus der Sammlung der Sorbonne, ein Fragment aus dem Somme- Departement und ein Gypsabguss, dessen Original von der Insel Rügen stammen soll, in der Sammlung des Herrn MICHELIN. Das erste und das letztgenannte ') Stück sind von COTTEAU abgebildet worden....
Page 240 - Pcriprocts . c. 1,2 1-1,4 1,5-2 2-3 1,5 2-3 Breite der Ambulacralf eider: a) oben c. l — c. 1,5 c. 2 — c. 1,8 b) unten c. 2 — c. 3 c. 3 — c. 3 Breite d. Interambulacralfelder c. 4,1 — 7 c. 8 c. 5 8 Zahl der Primärwarzen in einer Reihe 4-5 — 5-6 5-6 5-6 5-6 Zahl der ambulacralen Wärzchen in einer Reihe. . . 12 — c. 15-16 19 14 c. 18 Gehäuse (No. V) klein, von kreisförmigem Umfang, mässig hoch; Scheitel abgeplattet; Unterseite fast plan; Seiten gerundet.
Page 247 - Vertikal reihe; bei Sal. Quenstedti 6 bis 7. Bei Sal. areolata sind die grossen Warzenhöfe breiter als die Miliärzone; bei Sal. Quenstedti sind die grossen Warzenhöfe enger wie bei jener Art, die Miliärzone so breit oder breiter wie anliegende Höfchen '). Demnach kann die Salzberg -Salenia nicht mit der alten2) schwedischen Art vereint werden.

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