Wahrhafte Darstellung der politischen Ereignisse im Canton Solothurn: seit dem 8ten Jenner 1814 bis den 20ten Juny 1814 : nebst einigen Beobachtungen über den dermaligen Geist des Volkes in diesem Canton

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Page 33 - Verzicht zu thun sich entschhesst und somit die Landschaft mit ihr auf das innigste vereinigt. — Sie hofft dadurch unzweideutig zu beweisen, wie sehr ihr daran gelegen sei, Einigkeit, Vertrauen, wahre Bruderliebe und Wohlstand, die in den letzten Revolutionsjahren so sehr herabgewürdigt worden, zwischen Stadt und Land aufs neue herzustellen und auf die späteste Nachkommenschaft zu verpflanzen. Auf diese Grundsätze soll die künftige Kantons-Verfassung sich stützen, die rastlos von einer dazu...
Page 39 - Solo, thurn auf die Bestätigung der von ihr ausgesprochenen Amnestie anzutragen, und die zwey von den Herren Wyß, Munzinger und Eder vorgebrachten Anträge , betreffend 1) die Abschaffung der Unterthanen.Verhilltniffe, und 2) die Aufstellung eines billigen Verhältnisses in der Repräsentation des Volkes bey der Gesetzgebung, Höchstdenenselben zur billigen Berücksichtigung bestens anzuempfehlen. «I!»I,!IIUW!!»>
Page 39 - Solothurn, sobald das Rath- und Zeughaus „abgetreten seyn wird, und die bewaffneten Landleute, „ nach Niederlegung ihrer Waffen , ruhig sich werden nach „Hause begeben haben, wird sich angelegen seyn lassen, „über die Vorfälle vom heutigen Tage bey Schultheiß...
Page 38 - Zuschriften geradehin an die ersten Behörden sich zu wenden , oder selbe durch die Unterbeamten dahin zu leiten ; so wie das Recht vor dem Richter seine Sache selbst zu verfechten, oder verfechten zu lassen.
Page 34 - Wir str<nge ahnden. Vergeßt das erlittene Unrecht, und zeigt, daß Euch nicht um Rache zu thun war, sondern um Freyheit und Recht nach dem Beyspiel der alten Schweizer als wahre Nachkömmlinge Wilhelm Teils. Ihr aber, Männer des 8ten Ienners , lernet erkennen , eine Regierung seye nur dann von Dauer, wann sie sich auf Gerech« tigkeit und auf die Liebe des Volkes stijtz«.
Page 37 - Verhältnis ihres Vermögens bey. VII. ^ Die Regierung ist eine Volksregierung durch Stellvertreter , mit besonderer Rücksicht auf die Bewohner der Stadt. VIII. Die gesetzgebend«, vollziehende, und richterliche Gewalt dürfen nie vereinigt werden.
Page 34 - Verfassung zu wählen, welche sie nach ihren Sitten/ Bevölkerung und geographischen Lage am zweckmäßigsten halten? Und diese erhabenen Gesinnungen sprachen auch die hohen Mimen seither durch 5hre bevollmächtigten Minister in allen diplo, «lauschen Verhältnissen mit der Schweiz aus. Lieben Mitbürger zu Stadt und Land.
Page 36 - Gedanken, jedoch unter der Bedingung für den Mißbrauch dieser Freyheit in den durch das Gesetz bestimmten Fällen verantwortlich zu seyn.
Page 37 - Gesetze verhütet werden. IV. Das Gesetz , als der Ausdruck des Willens , der Bürger oder ihrer Stellvertreter ist für alle und jede gleich, es sey zum Schutz oder zur Strafe.
Page 32 - Ienner rückte heran, und mit demselben sollte die Freyheit eines Volkes erliegen , da die Mitglieder der vor 1798 bestandenen Regierung wieder gewaltsam das Staatsrudcr an sich rißen.

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