Central-Asien: Untersuchungen über die Gebirgsketten und die vergleichende Klimatologie, Volume 1

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C.J. Klemann, 1844 - Asia, Central
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Popular passages

Page 17 - ... Federkleide bedeckt war, den Süden angaben.« Diesem Wagen war ein Hodometer beigefügt, dh ein Mechanismus, in welchem eine andere kleine Figur auf eine Trommel oder gegen eine Glocke schlug, je nachdem der Wagen eine Entfernung von l oder von 2 chinesischen Li zurückgelegt hatte. Man besass also zu gleicher Zeit, um den Weg zu verzeichnen, den magnetischen Rhumb oder die Richtung und das Maass des durchlaufenen Weges. Seit dem dritten Jahrhundert n. Chr. wurden chinesische Fahrzeuge auf dem...
Page 191 - Beihen hinter einander, bald zerstreut in der Ebene , und dabei besitzen sie die sonderbarsten Gestalten : hier sieht man schmale Mauern**), dort kleine Thürme oder Polygone. Die niedrigsten Mauern ähneln Tribünen, Sesseln oder Grabdenkmälern. Der Contrast in der Höhe und dem Volumen der Granitmassen verleiht dieser Gegend insbesondere eine fremdartige Physiognomie.
Page 22 - ... Geographie die wesentlichste Grundlage, die wahrhaft unveränderlichen Elemente der Karten bildet ; so darf man doch auch nicht vergessen, dass wir in solchen Gegenden der Erde, für welche uns genau bestimmte Punkte fehlen, gezwungen sind, zur Vergleichung beschreibender Werke und zu Karten unsre Zuflucht zu nehmen, welche meist nicht von den Reisenden selbst entworfen wurden und zuweilen in völligem Widerspruch mit ihrer Erzählung stehen. Ich habe an einem ändern Orte, in einem Bericht über...
Page 252 - Will man sich nicht weigern,« schließt Herr Erman, «in dieser arktischen Sage das Vorbild zu der griechischen von den Greifen zu finden, so ist es streng wahr, daß nordische Erzsucher das Gold von unter den Greifen hervorzogen, denn Goldsande unter Erd- und Torflagern, die mit jenen Knochen
Page 17 - ... wollen, sie es sorgfältig vermeiden, sich der Namen der Winde zu bedienen und andere Ausdrücke gebrauchen. Sie nehmen dann ihre Zuflucht zu den Aufgangspunkten der Sonne im Sommer und im Winter (JavaTo).T) &eoivtj , Oriens ae~ Stints, solstitialis; 'avctToki] jftifieoivt], Oriens hibemus, bramalis).
Page 27 - Einfluss äussern auf die geographischen Studien, indem sie den Gesichtskreis derselben erweitern; auf die Geschichte, indem sie in den Wanderungen der Völker und im Zustande ihrer Bildung die Wirkungen der Gestaltung des Bodens und der Verschiedenheit der Klimate erkennen lehren; endlich auf die Physik der Erde, indem sie zu jenen allgemeinen Ansichten erheben, welche zugleich die wogenden Schichten des Luftozeans, das Land, welches er einhüllt und befruchtet, und die Vertheilung des Lebens von...
Page 23 - Arbeiten über die von den Europäern am Wenigsten besuchten Gegenden einen falschen Anschein von Genauigkeit. De la Condamine sagte schon: »Die meisten Karten wimmeln von imaginären und doch umständlichen Details«. Man liebt, dieselben Vorbilder zu befolgen, und zieht es, nach einem Princip der Stabilität und der Erhaltung, welches sich dem Fortschreiten entgegenstellt, oft vor, aus dem Zeugnisse Reisender keinen Vortheil zu ziehen, um nur nicht einen Wasserlauf, eine Bergkette oder eine Krümmung...
Page 20 - Schreibart und aus verschiedenen Zeitaltern zu lesen und zu erklären vermag, mir die Zuversicht gab, dass ich seine Geduld nie ermüden könnte, wenn ich ihn um Aufklärung über Fragen in Bezug auf die physikalische Geographie Ost -Asiens ersuchte.
Page 23 - Kritik zu compiliren, leere Räume auszufüllen und heterogene Materialien zu verbinden, giebt den geographischen Arbeiten über die von den Europäern am Wenigsten besuchten Gegenden einen falschen Anschein von Genauigkeit. De la Condamine sagte schon: „Die meisten Karten wimmeln von imaginären und doch umständlichen Details".

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