Grundzüge der national oekonomie, Volume 2

Front Cover
M. Du Monl Schanberg, 1859 - Banks and Banking
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 338 - Eremtionen wegfallen, die weder mit der natürlichen Gerechtigkeit, noch mit dem Geist der Verwaltung in benachbarten Staaten länger vereinbar sind. Die bis jetzt von der Grundsteuer befreit gebliebenen Grundstücke sollen also ohne Ausnahme damit belegt werden, und Wir wollen, daß es auch in Absicht auf Unsere eigene Domanialbesitzungen geschehe.
Page 388 - Eigentum ist. Lieh ein anderer ihm diesen Stoff oder die Mittel zur Förderung seiner Arbeit, so kann dieser sich wohl berechtigt erachten, einen Anteil an dem zu erlangen, was durch die Arbeit hervorgebracht wurde, welche sein Beistand möglich machte. Diese Miete ist nun die Rente und zwar insbesondere die Bodenrente, wenn sie für die Darreichung eines unmittelbar von der Natur hervorgebrachten Stoffes entrichtet wird.
Page 503 - ... eine Steigerung des Satzes um einen Thaler ein, wenn zwei, um zwei Thaler, wenn drei Wagen gehalten wurden usw Ein Reit- oder Kutschpferd wurde jährlich besteuert mit sechs Thalern, zwei für jedes mit acht Thalern, drei für jedes mit zehn Thalern...
Page 387 - H o ff mann in einer Rede vor der Akademie zu Berlin die Existenz einer Rente in Abrede gestellt. Hoffmann sagte damals:2 „Der Begriff einer Bodenrente erscheint überhaupt als eine eitle Täuschung. Es ist allerdings durchaus wahr, daß der Mensch unter keiner Bedingung aus nichts etwas machen kann: sowie seine Seele zur Offenbarung ihres Wollens und Wirkens in der Sinnenwelt eines Körpers oder Werkzeugs bedarf, so braucht der mit diesem Werkzeuge ausgerüstete Mensch auch ferner einen körperlichen...
Page 387 - Werkzeuges bedarf, so braucht der mit diesem Werkzeuge ausgerüstete Mensch auch ferner einen körperlichen Stoff, um Arbeit daran zu verrichten. Diesen Stoff beut ihm in seiner äußeren Umgebung die Natur dar; aber er wird nur nutzbar für ihn, indem er sich denselben durch Arbeit aneignet. Die Frucht dieser Arbeit ist nur der natürliche Lohn für dieselbe. Sie gehört dem Arbeiter insofern ganz, als der Stoff, woran und die Hilfsmittel, womit er dieselben herrichtet, sein Eigentum ist.
Page 338 - Auf dem kürzesten Wege wird daher auch ein neues Kataster angelegt werden, um die Grundsteuer danach zu bestimmen. Unsere Absicht ist hierbei keineswegs auf eine Vermehrung der bisher aufgekommenen Abgaben gerichtet, nur auf eine gleiche und verhältnißmäßige Vertheilung auf alle Grundsteuerpflichtigen.
Page 405 - Einkommens, dafs es unmöglich scheint, irgend einen Ersatz dafür aufzufinden — diese Grundsteuer ist gleichwohl eine sehr schlechte Form, Mittel zur Bestreitung des Staatsaufwandes zu erheben.
Page 249 - ... mit der Rückzahlung in Verzug (§ 2) oder bleiben die Zinsen rückständig (§ 5), so ist die Reichsbank berechtigt, das Pfand unter Beobachtung des § 20 des Bankgesetzes vom 14. März 1875 und unter Ausschluß der Vorschristen in §§ 1234 und 1238 des BGB.
Page 368 - ... Spanien — ein Zwanzigtheil des Kaufpreises betrug: aber Käufe von beweglichen Sachen sind so ganz ein Privatgeschäft, dafs es ganz unmöglich bleibt, dasselbe vollständig unter Aufsicht zu nehmen. Diese Abgaben haben daher stets zur Unterschlagung der Gefälle in solchem Umfange Anlafs gegeben, dafs diese die Regel, das richtige Zahlen dagegen nur die Ausnahme war.
Page 459 - ... so gemeinschädlich als das Monopol, das aus dem Mangel hinlänglicher Mitbewerbung entsteht. Für jedes Gewerbe bestimmt die herrschende Sitte eine Stellung im Leben, die behauptet werden mufs, wenn ihr Inhaber sich nicht verächtlich, und eben dadurch erwerblos machen will. Reicht bei grofser Zersplitterung des Gewerbes der Ertrag desselben zur Behauptung dieser Stellung nicht hin: so liegt die Versuchung sehr nahe, denselben durch unrechtliche Mittel zu vermehren; auch hindert die Zersplitterung...

Bibliographic information