Die Forsters und die Humboldts

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Duncker und Humblot, 1881 - 136 pages
 

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Popular passages

Page 42 - Mir heißt ins Große und Ganze wirken, auf den Charakter der Menschheit wirken, und darauf wirkt jeder, sobald er auf sich und bloß auf sich wirkt.
Page 91 - Gesichten an, und in den Wäldern des Amazonenflusses wie auf dem Rücken der hohen Anden erkannte ich, wie von einem Hauche beseelt von Pol zu Pol nur ein Leben ausgegossen ist in Steinen, Pflanzen und Tieren und in des Menschen schwellender Brust.
Page 72 - Ueber das vergleichende Sprachstudium in Beziehung auf die verschiedenen Epochen der Sprachentwicklung
Page 58 - Im Grunde ist alles was ich treibe, auch der Pindar, Sprachstudium. Ich glaube die Kunst entdeckt zu haben, die Sprache als ein Vehikel zu brauchen, um das Höchste und Tiefste, und die Mannigfaltigkeit der ganzen Welt zu durchfahren, und ich vertiefe mich immer mehr und mehr in dieser Ansicht.
Page 42 - Der wahrhaft große, di wahrhaft intellektuell und moralisch ausgebildete Mann wirkt schon dadurch allein mehr als alle andere, daß ein solcher Mann einmal unter den Menschen ist oder gewesen ist.
Page 124 - ... Erstaunen. Man kann sagen, er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. Und eine Vielseitigkeit, wie sie mir gleichfalls noch nicht vorgekommen ist ! Wohin man rührt, er ist überall zu Hause und überschüttet uns mit geistigen Schätzen. Er gleicht einem Brunnen mit vielen Röhren, wo man überall nur Gefäße unterzuhalten braucht und wo es uns immer erquicklich und unerschöpflich entgegenströmt.
Page 94 - Er macht eine einzig schöne Reise und ist ein glücklicher und beneidenswürdiger Mensch. Es ist selten, daß das Schicksal einen Menschen so begünstigt, das zu werden, wozu ihn die Natur bestimmt hat, und noch seltener, daß ein Mensch selbst diese Bestimmung so früh und so ganz findet. Er hat sich nie einen einzigen Augenblick von seinen Lieblingsstudien abbringen, nie auf seinem Wege irre machen lassen, und was ihn darauf erhalten hat, war einzig sein Genie.
Page 80 - Wer ihm nahe stand, ließ sich indeß dadurch nicht irren: „er ist wahrlich ein wackerer Junge, der einmal viel Nutzen stiften wird", schreibt Wilhelm vier Jahr darauf, „sein Herz, so boshaft er manchmal scheint, ist doch im Grunde sehr gut.
Page 97 - So hat die Natur dem Menschen in der heißen Zone verliehen, ohne seine Heimat zu verlassen, alle Pflanzengestalten der Erde zu sehen, wie das Himmelsgewölbe von Pol zu Pol ihm keine seiner leuchtenden Welten verbirgt.
Page 87 - Nervenfaser nebst Vermuthungen über den chemischen Prozeß des Lebens in der Thier- und Pflanzenwelt.

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