Grundlagen für ein neues Europa: das Magdeburger und Lübecker Recht in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

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Heiner Lück, Matthias Puhle, Andreas Ranft
Böhlau Verlag Köln Weimar, 2009 - Law - 322 pages
Magdeburg und Lübeck brachten während des Mittelalters Rechtsnormen hervor, welche europaweit eine Rolle spielten. Im Hanseraum verbreitete sich, vornehmlich auf den Handelswegen, das Lübecker Stadtrecht als ein zeitgemäßes Kaufmannsrecht, so dass hunderte von Städten des Ostseeraumes von diesem Recht beeinflusst wurden. Eine noch größere Stadtrechtsfamilie war jene von Magdeburg. Das Magdeburger Recht wurde von mehreren Tausend Städten und Orten zwischen der Elbe und dem Dnjepr sowie der Ostsee und dem Schwarzen Meer übernommen bzw. übertragen. Heute liegen diese ehemaligen Städte Magdeburger bzw. Lübecker Rechts in den Staaten Deutschland, Polen, Tschechien, Slowakei, Un- garn, Rumänien, Litauen, Lettland, Estland, Russland und der Ukraine. In dieser Tradition, die von Magdeburg und Lübeck im Spätmittelalter ihren Ausgang genommen hatte, kann zu Recht eine gemeinsame (rechts- )kulturgeschichtliche Klammer für ein neues friedliches Europa gesehen werden
 

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Contents

Friedrich Ebel t Berlin
37
Danuta Janicka Toruri
67
Jolanta Karpaviciene Vilnius
83
Eva Labouvie Magdeburg
117
Peter Landau München
141
Heiner Lück HalleWittenberg
163
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