Herzog Bernhard der Grosse von Sachsen-Weimar, Volume 1

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Grossh. Sächs. priv. Landes-Industrie-Comptoirs, 1828 - Saxe-Weimar-Eisenach - 4 pages
 

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Page 180 - Ihr Schweden, ihr Finnen, ihr Deutsche, Euer und unser Verfechter der Freiheit ist todt. Für mich ist das Leben kein Leben mehr, wenn ich seinen Tod nicht rächen soll. Wohlan denn! greift unverzagt den Feind an, und wer beweisen will, daß er den König lieb gehabt habe, der thue es jetzt. Folgt mir und fechtet als ehrliche Soldaten...
Page 210 - Alle für Einen zu stehen, und den Degen nicht eher zu ziehen, bis sie wüßten, wem sie dienten, wem zu Nutz die Eroberungen gemacht, wann sie die rückständige Löhnung erhalten würden, und ob sie neben pünktlicher Zahlung des Soldes auch in Zukunft des Genusses der Eroberung versichert sein könnten, um nicht als Räuber wider Ehre und Gewissen von Erpressung leben zu dürfen.
Page 174 - Es hat fast das Ansehen", äußerte er gegen seinen Bruder Wilhelm, „als ob sich etwa eine Eifersucht ereignen und der König die Verrichtung dieses Werkes mir nicht anvertrauen wolle, oder mich nicht fähig dazu halte...
Page 246 - Friedland hat mir befohlen, die kaiserlichen Völker aus Meisten ins Voigtland und an die böhmische Gränze zu ziehn und die Truppen Ew. Fürstl. Gnaden nicht anzugreifen, wenn sie in der Nähe sind. Ich bitte sie ebenmäßig alle Feindseligkeiten einzustellen, so wie ich mich zu fcrnercn Unterhandlungen er
Page 272 - Ist er todt, so wird große Unordnung im kaiserlichen Heere herrschen. Daher möchte rathsam seyn, in diesem trüben Wasser zu fischen" "^). Dreizehn Kuriere flogen zwischen Eger und Negensburg abwechselnd hin und her, um Bernhard's entscheidende Antwort einzuholen.
Page 299 - Mitseldherrn mit den Worten zum Schweigen: „Wir müssen schlagen und wir werden siegen, weil uns das Glück den Weg gezeigt hat, als wir die Kaiserlichen über Hals und Kops verjagten.
Page 162 - Daher glaubte er sicher in den obern Theil von Schwaben eindringen zu können, wo der Hauptsitz der Aufruhrer war. Kempten und Isny waren bald genommen, bei Weingarten eine Abtheilung kaiserlicher Reiterei geschlagen ^), Ravensburg und Wangen erobert, und der Anschlag auf Lindau, ein für die Verbindung Deutschland's mit Italien sehr wichtiger Ort, war kaum entworfen, als er auch ausgeführt werden sollte.
Page 239 - Während am 1. September die Stadt mit aller Macht bestürmt wurde, brach unter der Besatzung eine Meuterei aus, die dem Kom1ü33, Mandanten zu stillen unmöglich war. Der Feind erstieg die Mauern ohne Widerstand, zerstörte die Brücke und die Schan« zcn, nahm die Schweden gefangen und verließ Neudurg wieder i").
Page 294 - „er wolle den Feldmarschall Hörn und Bantzr abrufen, und die Deutschen mögten sehen, wie sie fertig würden; er wünsche, daß Schweden sich nie in ihre Angelegenheiten gemischt hätte ; denn schon dem Könige hätten viele übel gedient, und wäre dieser länger am Leben geblieben, so würden wahrscheinlich etliche hohe Häupter (Bernhard?) über die Klinge haben springen müßen.
Page 16 - Hauptprätendenten waren der Kurfürst Johann Sigismund von Brandenburg und der Pfalzgraf Philipp Ludwig von Neuburg; ersterer erhob Anspruch als Schwiegersohn der ältesten Schwester, letzterer als Gemahl der zweitältesten Schwester des Erblassers.

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