Zuschauer des Lebens: Subjektivitätsentwürfe in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

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transcript Verlag, Jun 30, 2015 - Literary Criticism - 344 pages
Indifferenz, Mattigkeit, Passivität - literarische Figuren der 1990er und 2000er Jahre irritieren durch die distanzierte Zuschauerposition, mit der sie sich und dem Leben begegnen. Julia Sander macht dieses Phänomen zum Thema und stellt es in den Kontext der Diskussion um eine Reformulierung von Subjektivität nach der Postmoderne: In der Auseinandersetzung mit Texten von Christian Kracht, Judith Hermann, Katharina Hacker und Ulrich Peltzer zeigt sie neue kritische und ethische Perspektiven auf, die sie mit zeitgenössischen philosophischen Überlegungen zu Entfremdung und Subjektivität zusammenführt. Dabei gerät die ambivalente Spannung von Distanz und Einbindung ebenso in den Fokus wie Konturen neuer Ansätze von Engagement in der Gegenwartsliteratur.
 

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Contents

Leben auf Distanz
9
Die Kategorie der Distanz
41
Judith Hermann und Christian Kracht
69
Aber was hast Du dann am Ende gehabt? Selbst und Weltverhältnisse zwischen Abwehr und Affizierbarkeit in Katharina Hackers Die Habenichtse 2...
137
Es geht darum über Verbindungslinien nachzudenken Selbst und Weltverhältnisse zwischen Rückzug und Widerstand in Ulrich Peltzers Teil der Lösu...
217
Subjektivitätsentwürfe zwischen Entfremdung und Verantwortung
291
Literatur
319
Copyright

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About the author (2015)

Julia Catherine Sander (Dr. phil.) studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für deutsche Literatur und ihre Didaktik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main.

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