Touti nameh

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Cotta, 1822 - German literature - 323 pages
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Page 157 - Klasse; denn ein gutes Kunstwerk kann und wird zwar moralische Folgen haben, aber moralische Zwecke vom Künstler fordern, heißt ihm sein Handwerk verderben.
Page 135 - Als sie den Wein getrunken hatten, fingen sie an zu lärmen und zu singen; der Herr vom Hause wachte auf, ließ seine Bedienten zusammenkommen, ergriff die Diebe und legte sie in Banden (Touti Nameh übersetzt von Iken, Stuttgardt 1822, S. 139 f.).
Page 88 - Prinzessin sogleich wieder gesund wurde. Der König war hoch ersreut, und gab seine Tochter dem Prinzen zur Ehe, den er zu seinem Statthalter machte. Chalis und Muchles sagten beide : Wir wünschen jetzt Erlaubniß zu erhalten, abzureisen. Der Prinz bemerkte: Was für eine Zeit ist jetzt, um Abschied zu nehmen!
Page 86 - Schlange zu , welche dar« auf ihre Beute fahren ließ: der Frosch hüpfte in's Wasser, und die Schlange blieb. Der Prinz schämte sich, daß er der Schlange das Futter aus dem Munde genommen hatte. Kurz, er schnitt ein Stück Fleisch von seinem eigenen Leibe, und wars es der Schlange hin, die mit dem Fleisch im Munde zu ihrem Weit
Page 88 - Heil« mittel, welche die Aerzte auflegten, keine Wirkung hervor. Der König befahl dem Prinzen, seine Tochter zu heilen. Der Prinz war in Gedanken vertieft, und sagte bei sich selbst: Das ist mein Geschäft nicht.
Page 100 - Die Frau war so von Freude hingerissen, als sie diese Worte vernahm , daß sie in der Eile den Kopf ihres Mannes auf den Rumpf des Braminen setzte, und den Kopf des Braminen zwischen die Schultern ihres Mannes stellte , Und sogleich waren beide wieder lebeni dig, und standen vor der Frau da. Nun begann ein Streit zwischen dem Körper des Prinzen und dem Kopf des Braminen; der Kopf sprach : Diese ist mein
Page 85 - Es war einmal ein mächtiger Herrscher, der zwei Söhne hatte; und als er aus dieser Welt schied , eignete sich der älteste Sohn seine Krone und seinen Thron zu, und wollte sei« nen jüngeren Bruder umbringen.
Page 128 - Gefahrte bist! ich habe gehört, daß jemand einen großen Mann fragte: Was ist Liebe? Er antwortete: Liebe ist eine Art von Tod mitten im Leben. Nun ist diese nämliche Liebe, die mein...
Page 86 - Weibchen und erzahlte ihr alle Umstände. Das Weibchen sagte zu ihm: Geh jetzt, hin und sei bereit, jener Person einen Dienst zu leisten.
Page 77 - Leinentuch heraussteckte, sagte er: Ach, liebe Frau! Eure Schwester ist diese Nacht zu Beschir gegangen und hat mich hergeschickt, ihren Platz auszufüllen ; seht nur , was für ein Prügeln ich um ihretwillen erduldet habe.

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