Beiträge zur wissenschaftlichen Botanik: Das Wachsthum des Stammes und der Wurzel bei den Gefässpflanzen und die Anordnung der Gefässstränge im Stengel

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W. Engelmann, 1858 - Botany
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Page 1 - Um keine Minute zu wenig und viel! Ist dir der Bescheid darauf auch nur ein Spiel?" — „Herr, wenn mit der Sonn' Ihr früh sattelt und reitet Und stets sie in einerlei Tempo begleitet, So setz' ich mein Kreuz und mein Käppchen daran, In zweimal zwölf Stunden ist alles gethan.
Page 102 - Innerhalb dieses Streifens war die grüne Zone getupft von kreisrunden Flecken, von denen jeder im Centrum intensiv grün war und ringsum nach der Peripherie hin allmälig heller wurde. Diese Tupfen waren in der Nähe des Randstreifens kleiner und gedrängter, auf der nach der Mitte des Tellers gekehrten Seite grösser und lockerer; dort betrug der Abstand der Centren etwa 6 Mill., hier etwa 12. Zwischen den grünen Tupfen war das Wasser nicht farblos, sondern gelblich. Ich wollte eine der grünen...
Page 23 - Stammtheilen dar. Dieselbe besteht im Allgemeinen darin, dass die Gefässbildung (im Cambium überhaupt oder wenigstens in einem äussern Kreis von Cambiumsträngen) an der Peripherie beginnt und nach dem Centrum der Wurzel hin fortschreitet, und dass das zu diesen centripetalen Vasalbündeln gehörige Cambium oder Cambiform nicht in radialer Richtung ausserhalb oder innerhalb, sondern in tangentialer Richtung neben oder zwischen denselben liegt; während in den Stammtheilen der Phanerogamen die...
Page 103 - Aesten gingen vollständige senkrechte Wände und von den Knoten der schwächeren Verzweigungen senkrechte Stränge bis auf den Grund. Man überzeugte sich davon sowohl durch genaue Betrachtung in verschiedenen schiefen Richtungen, als durch eine leichte Bewegung des Wassers, wobei die den Boden berührenden Wände und Stränge selber in eine schiefe Lage gebracht wurden.
Page 26 - ... ihm zu einem oft zweifelhaften Schutz; die Ranken und Stützen suchen ihm, wenn er den Unbilden der Zeit nicht aus eigener Kraft zu widerstehen vermag, auswärtige Hülfe zu sichern; die höheren Stände aber, die in und neben den Blüthen ihren Sitz haben, üben theils die wichtigsten Funktionen aus , theils verleihen sie dem Ganzen Pracht und Glanz.« >Das Leben der Organe ist, wie wir gesehen haben, nicht stabil; es wandert von Zelle zu Zelle. Aehnlich verhält es sich auch mit dem Leben des...
Page 25 - ... komplicirtesten Gewächsen ist die Arbeitstheilung schon sehr in's Detail durchgeführt, und ein Baum mit seinen vielen tausend Organen ist ein wahres Kasten- und Innungsland, in welchem immer eine grössere oder kleinere Zahl von Individuen dem gleichen Stande und der gleichen Beschäftigung angehören. Die Wurzeln graben wie Bergleute Schachte in die Erde und holen Erz , Mineralien und klares Wasser; Stämme und Aeste nehmen das Gut ab und tragen es in die Höhe; die grünen Blätter verarbeiten...
Page 22 - ... Gebilden, die aus Zellen entstanden sind **).< Hugo von Mohl behandelt in seinen > Grundzügen der Anatomie und Physiologie der vegetabilischen Zelle < die ganze Pflanzenphysiologie als eine Physiologie der Pflanzenzelle. Nägeli sagt gleichfalls: >Die Pflanze vollbringt Alles in und durch die Zelle***).< >Das Leben des Organs ist die Summe der Lebensbewegungen aller seiner Zellen.
Page 165 - Schwendener2 hat jedoch nachgewiesen, dass die Cyphellen mit den Soredien in gar keinem Zusammenhange stehen. Über ihre biologische Function spricht er sich in folgender Weise aus: »Welches nun aber die wahre Bedeutung der Cyphellen sei, lässt sich aus ihrer anatomischen Beschaffenheit nicht erkennen. Es ist möglich, dass sie als eine Art von Spaltöffnungen zu betrachten sind, durch welche die in dem Markgewebe enthaltene Luft mit der Atmosphäre in Verbindung gesetzt wird.
Page 135 - Sie erscheinen nur deswegen als Verzweigungen des Thallus, weil sie sich auf der Mutterpflanze, statt auf einer anderen geeigneten Unterlage entwickeln und durch ihre Markfasern aufs Innigste mit derselben verbunden sind. Was man bisher schlechthin als Thallus zu betrachten gewohnt war, besteht somit aus einer Vielheit von Individuen, von denen eines der Träger aller übrigen ist
Page 73 - Sie sollen bloß im allgemeinen ein Bild der Zunahme der Geschwindigkeit bei Steigerung der Temperatur geben, und machen durchaus nicht den Anspruch darauf, eine mathematisch richtige Progression darzustellen.

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