Zwei Förderer des Hexenwahns und ihre Ehrenrettung durch die ultramontane Wissenschaft

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Strecker & Schröder, 1905 - Witchcraft - 62 pages
 

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Page 18 - Nach gründlicher Besprechung dieses Verzeichnisses behandelt der Verfasser seine Verwertung im Hexenhammer. Dessen bezügliche Darlegung ist "nicht nur ein quasiwissenschaftliches Geistesprodukt zweier fanatischer Cölibatäre", "vielmehr der Niederschlag einer gelehrten Tradition, die sich in der speziell von Mönchen gepflegten Moralwissenschaft jener Zeit entwickelt hat und vor allem in dem mächtigen Orden der Dominikaner ihre Vertreter hatte.
Page 14 - Sei nicht eifersüchtig auf das Weib an deinem Busen, damit sie die böse Lehre, die du ihr gibst, nicht gegen dich übe...
Page 17 - das verruchteste und zugleich läppischste, das verrückteste und dennoch unheilvollste Buch der Weltliteratur
Page 45 - nimmt der Neid, die Eifersucht nicht die letzte Stelle ein; es ist dies eine Untugend, die nicht selten auch bei solchen Frauen vorkommt, die keineswegs den bösen Weibern beizuzählen sind. Von ehrenwerten Frauen , die durch Neid gefehlt haben, führt...
Page 43 - Alphabetum de malis mulieribus" beisst es da, „lauten xu deutsch . . . das Alphabet von den bösen Weibern, nicht aber von den bösen Weibern. Dem Satze einen solchen Sinn zu geben, wie es Herr Paulus tut, heisst Antonin (resp. Antonin und Dominici) jede Logik und Konsequenz absprechen.
Page 45 - ... bemerkt dabei: darf man den Neid bei heiligen Frauen annehmen, so noch mehr bei den übrigen ; Neid und Eifersucht findet sich stets bei einem bösen Weibe. Da mit deutet Antonin an, dass er auch hier in erster Linie die bösen Weiber im Auge hat'
Page 45 - Antonin auch bei jenen Fehlern, die dem weiblichen Geschlechte gleichsam angeboren sind, die bösen Weiber im Auge hat
Page 14 - Götzenbild und das Urbild der Eifersucht. „Das ist also das Alphabet von den bösen Weibern...
Page 6 - Pfarrer und Prediger, um diese zu belehren, wie es um die Hexerei stehe, wie der Glaube daran zu verbreiten und die Einwände der Zweifler zu widerlegen seien.
Page 45 - Eifersucht, so ist auch die Eitelkeit und Gefallsucht ein Fehler, der bei den Frauen öfter vorkommt. Es kann leicht geschehen, dass auch eine heilige Frau noch mit etwas Eitelkeit behaftet ist; daher hätte auch Pelagia trotz ihres sonst heiligmässigen Lebens noch etwas eitel sein können".

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