Schweigen im römischen Epos: zur Dramaturgie der Kommunikation bei Vergil, Lucan, Valerius Flaccus und Statius

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Walter de Gruyter, 2007 - History - 408 pages
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Schweigen ist die Negation von Rede, zugleich aber ein unerl sslicher Bestandteil von Rede und Kommunikation. Diese Erkenntnis, die f r die gesprochene Sprache gilt, l sst sich jedoch nicht einfach auf die erz hlende Literatur bertragen: Schweigen im Epos bedeutet stets die Darstellung von Schweigen durch den Erz hler. Insofern ist es stets funktional. Die vorliegende Studie geht der Frage nach, wie im r mischen Epos Stille, Schweigen, Sprachlosigkeit und Verweigerung der Kommunikation bis hin zur v lligen Abwesenheit eines Protagonisten eingesetzt werden. Sie will sich dabei nicht auf eine Untersuchung einzelner Motive (z.B. Schweigen aus Liebe oder aus Trauer) beschr nken, sondern die Funktion des Schweigens als Bestandteil der Dramaturgie der Kommunikation aufzeigen. Diese wird f r jedes Epos - die Aeneis, die Pharsalia, die Argonautica des Valerius Flaccus und die Thebais - unter stetem R ckgriff griechischen Vorbilder in je einem eigenen Kapitel detailliert untersucht. Im Schlusskapitel werden die Ergebnisse verglichen, wobei neben einer Reihe von Motiv hnlichkeiten auch gro e Unterschiede in der Erz hltechnik deutlich werden. Ein autoren bergreifendes Kapitel ber das Schweigen von Nacht und Natur rundet die Arbeit ab.

 

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Contents

Einleitung
1
Schweigen bei Vergil
22
Buch VI
42
Zusammenfassung
106
Schweigen bei Lucan
108
Zusammenfassung
154
Buch des Valerius Flaccus
204
Zusammenfassung
230
2Polynices
236
Zusammenfassung
305
Mensch und Natur
316
B Wälder Landschaft Natur
345
Literaturverzeichnis
357
Index
397
Copyright

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About the author (2007)

Silke Anzinger, Stuttgart.

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