Vorträge, 1844-1887: im Auftrage der Historischen und Antiquarischen Gesellschaft zu Basel

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B. Schwabe, 1919 - Art - 388 pages
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Page 103 - Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn, Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn, Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht — Kennst du es wohl? Dahin! Dahin Möcht ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!
Page 27 - Der Menschheit Würde ist in eure Hand gegeben, bewahret sie! Sie sinkt mit euch! Mit euch wird die Gesunkene sich heben! Der Dichtung heilige Magie dient einem weisen Weltenplane, still lenke sie zum Ozeane der großen Harmonie!
Page 120 - Es ist nicht wahr, daß Lichtmalerei von der Schönheit und Wahrheit des menschlichen Leibes dispensiere, und der alternde Meister hat es durch Ausbleiben des früheren Beifalls und Abfall der Schüler empfinden müssen, daß er seine Zeit erzürnt hatte. Es ist nicht wahr, daß die Gegenstände der Malerei ein bloßer Vorwand sein dürfen, damit eine einzige Eigenschaft, welche noch nicht zu den höchsten gehört, ein souveränes Gaukelspiel daran aufführe.
Page 24 - Dem Erzeuger jetzt, dem großen, Gießt Neoptolem des Weins: Unter allen ird'schen Losen, Hoher Vater, preis' ich deins! Von des Lebens Gütern allen Ist der Ruhm das höchste doch: Wenn der Leib in Staub zersallen, Lebt der große Name noch.
Page 96 - Wonn' ob deiner Schöne durchglüht seyn, Wenn sie schau'n, wie ein solches Gewächs hinschwebet zum Reih'ntanz! Aber wie ragt doch jener an Seligkeit hoch vor den andern, Der mit Geschenk obsiegend, als Braut zu Hause dich führet! Denn noch nie so einen der Sterblichen sah ich mit Augen, Weder Mann noch Weib; mit Staunen erfüllt mich der Anblick!
Page 171 - Fuß. Es ist, als wäre über diese Kunst gar nichts ergangen. Jugendfrisch, naiv, in ihren Mitteln und ihrer Behandlung dem Phidias viel näher und verwandter, als man es irgend erwartet hätte, wirft sie sich, wie der Löwe auf seine Beute, auf das mächtigste bewegte Thema, welches der Mythus überhaupt darbot.
Page 341 - Je suis trop jeune. La jeunesse est si aimable qu'il faudrait l'adorer , si l'âme et l'esprit étaient aussi parfaits que le corps ; mais quand on n'est plus jeune, c'est alors qu'il faut se perfectionner, et tâcher de regagner, par les bonnes qualités, ce qu'on perd du côté des agréables.
Page 25 - ... gerühmt oder wenigstens erwähnt. Es fehlen allerdings Hinweise auf den Spaziergang, auf Das Ideal und das Leben, auf Die Ideale. Daß hier nicht Unverständnis für die philosophische Lyrik vorliegen kann, sondern eine bewußte Selektion vorgenommen wurde, bezeugt der Hinweis auf das Künstler-Gedicht: »Es ist wohl das höchste Programm, das je aufgestellt worden ist.
Page 349 - Vous savez que je n'ai qu'un trait de plume , ainsi mes lettres sont fort négligées ; mais c'est mon style , et peut-être qu'il fera autant d'effet qu'un autre plus ajusté...
Page 163 - Lebensaufgabe, einer Spezialität gewidmet hatten; auch die Musiker und manche Dichter teilten hierin ihr Los. Es lautet sehr groß, wenn die Griechen als dasjenige Volk gepriesen werden, in welchem, wer irgend konnte, für das Ganze sich ausbildete und lebte und nicht für ein Besonderes; allein wir als Nachwelt fühlen uns doch einigen von jenen Einseitigen mehr verpflichtet als denen, die sich vor lauter harmonischer Kalokagathie gar nicht mehr zu lassen wußten, meist aber in der konkreten Polis,...

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