Alemannia: Zeitschrift für sprache, litteratur und volkskunde des Elsasses und Oberrheins, Volume 19

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1892 - Alsace
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Popular passages

Page 143 - Freude des unschuldigen Gesanges auszubreiten, jede Einrichtung des Staates durch seine Lieder zu unterstützen und besonders dem verachteten Landmann feinere Begriffe und ein regeres Gefühl seiner Würde beizubringen".
Page 106 - Deutschland wieder die Berechtigung der bisher gewaltsam unterdrückten Volkstümlichkeit, man glaubte wieder an die Möglichkeit einer Dichtung, welche vom lebendigen Volksgemüt selbst durchglüht sei.
Page 3 - GrLN V. 578. gucken vom Kukuksruf : fahest ietz an einem ieden gauch wider zu gucken, vnd iedes scheltwort mit scheltworten zu bezalen. Chr. erm. A 4b. |Ich] hab ouch gucket mit dem gouch. NB y b.... Ee das du myns geliehen finde | der so vßbündig gucken kynde, | denn ich vff eynem schenckel han wol sechszehen hundert gucken gthan. GM. a 2b.
Page 151 - Emmendiagen bei Mone V. S. 155: „istud casalium situm est oberthalp der Burg Landegge vor der Dörfer almeinde, in die dieselben liute (die Einöder zu den Aspan) niut rechts hant, holz ze houwende noch iriu swin in das ackeran ze schlahende, niuwent iriu rinder und ir vih dar ine ze weidende.
Page 139 - Leib, ich N. befehle dich in den wahren Gottes Streit, ich befehl dich in den lieben Pfad, darin Gott der Herr tratt, da er die Höll zerbrach und ihm Laster noch Leid geschach; also soll dir N. auch geschehen, so lang bis du mich mit deinen Augen fröhlich wirst ansehen.
Page 133 - ... der Wagen mit Gerassel wieder in Bewegung. 301. Moasannele A Geist isch uf de Hölzlibruck bim Posthüsle, de heißt Moasannele. Des het jede, wenn einer nachts über sell Brückle isch — s'isch nemli früher kei Stroß über de Bach gange, sonder nur so en Steg — ins Wasser abezoge un wäscht e emol ganz ghörig. So isch au emol e Postbot z'nacht über des Brückle gange nach Neustadt un hat en au 's Moasannele gwäsche un s'isch im Winder gsi. 'Wia er heimku isch, het er zittert un gschlottert...
Page 142 - ... entehrt, Als wenn ihr Yahoo* wärt? Schnipst euch der Sachs und Brenne* doch Verächtlich unters Nasenloch. O denkt einmal im Ernste nach, Was einst Bohemus* von uns sprach: „Der Schwabe wird erst spät gescheit." Ach denkt daran, 's ist hohe Zeit. Seid klug, schon vor den vierzig Jahren, Wie's eure braven Väter waren. Wie schön, wenn einst der Enkel spricht: Die Narrenkappe paßt mir nicht.
Page 45 - Der Freund tat, wie im Ginßzer befolen hatte, und sofort hörte er ebenfalls ganz deutlich das Unten der Bludenzer Glocke. CHRISTIAN HAUSER 5 DIE SCHAZSAGEN VON WANNWEIL Von dem Talabhange zur Linken der Echatz hebt sich bei Wannweil ein bewaldeter, runder Hügel ab, auf dem einst eine Burg stand, deren Schutt noch deutlich zu erkennen ist, auch findet man in der Schlucht, die in von der „Burghalde...
Page 133 - ... Lenzkirch heimgange, un wia er am Kohlplatz vorbikunt, sieht er uf eimol e alts Wible vorem her renne. S'war scho no de Zwölfe nachts; er hett'em aber nit fürcht, dann der Mo het heiter gschunne. No het er dem Wible greaft: Halt. Alte i gang au mit! Wia ärger er aber gloffen isch, wia ärger isch's Wible grennt. Schliaßli isch er falsch worre un het greaft: Wart, du alte Hegz, dich kreage scho! un het agfange springe, un die Alt als vorem her; hets aber nit verwischt. No het er Stei ufghebt...
Page 143 - ... Bauer in der Ernte-; welch behagliches niederländisches Gemälde -Der Bauer im Winter-; wie naiv die bräutlichen Empfindungen in .Lisels Brautlied- ; endlich wie herzig die Schilderung, welche der Bub von seiner Lisel und ihren Vorzügen entwirft, im .Schwäbischen Bauernlied"! Die zwei letzten und noch einige andere dieser Art wirken, ohne im Dialekt geschrieben zu sein, so örtlich und eigen wie Dialektpoesie . . . ." (Seiner gerechten Klage über die Verwischung des schwäbischen Duftes...

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