Marienlegenden: Dichtungen des dreizehnten Jahrhunderts mit erläuternden Sach- und Wort-erklärungen

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Franz Pfeiffer
W. Braumüller, 1863 - German poetry - 275 pages
 

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Popular passages

Page 117 - Zu der Werlde' ein edel Man alsulchen Willen gewan, daz er durch Got wolde leben reine unde sich begeben'.
Page v - ... treffen viele der ausgezeichnetsten arbeiten nicht einmal mit einem scheine; ein gerechter tadel aber dünkt mich daß manche sich zu oft damit begnügen altdeutsche texte wie sie die handschriften darbieten ohne alle bearbeitung abdrucken zu laßen. nicht jeder leser hat geräth übung oder zeit genug um von dem edeln erze das taube gestein zu scheiden oder den rost zu tilgen der alte kunstwerke überzieht. das also ist eine billige forderung, daß wer leser verlangt soviel möglich lesbares...
Page vi - Jahrh. 4. nur noch 30 Blätter) enthält wenn wir nicht irren (das Buch ist uns nicht zur Hand) ebenfalls das Passional. Einzelne Bruchstücke hat Mone im Anz. 1838. Sp.
Page xii - ... höfischen Manier anbequemt haben ; oder, falls er seinem Dialekte folgen wollte, dann viel mehr altertümliche Formen auf weisen." Die Verstechnik deute auf die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. "Nach dem Untergange der Hohenstaufen sank das... Gebäude höfischer Poesie in Trümmer : die . . . Gesetze der Metrik hafteten zwar noch geraume Zeit nachher im Gefühle der Dichter, aber die Mundarten kamen wieder zu Recht und Ehren
Page 40 - da meine Bitte und mein Gebet nicht vermocht haben, deinen harten Sinn zu erweichen , so will ich dir mit dem gleichen Maße messen und dein Kind so lange als Geißel behalten , bis du mir meinen Sohn wieder verschassst.
Page 109 - ... dem herren wart ez wol behagen, er sprach 'din wille sol geschehen. ich wil gerne hie besehen, ob du icht schaffest gnteo frumen.
Page 37 - gelouben mir daz ich sin vil unschuldic bin.« sus sagete er in gar den sin, wie im zur kirchen geschach. der ritter sich do von in brach, zur werlde nam er urloub, wand im was ir liebe toub.
Page 36 - Glaube. - gefrien: befreien. vor aller hande leides not. als im sin wille gebot daz liez er vollen farn alhie : in daz munster hin er gie zu einer messe, die man sprach. als man daz ende kumen sach, so hub man dort ein ander an, die wolde er aber vollen stan unz si volsprochen were.
Page 37 - ... habt bejaget.« als diz dem ritter wart gesaget, es nam in michel wunder. idoch al dar under begunde er offen schouwen daz werc unser frouwen, wie er geeret was von ir. »ir sult«, sprach er, »gelouben mir daz ich sin vil unschuldic bin.
Page 44 - ... wil dich hie vristen dln müter, daz mac si wol tun. gibt si mir nicht minen sun, du wirst ir nimmer wider brächt.

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