Schwäbische sagen, Volume 6 |
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Popular passages
Page 178 - Henkt mich nur, henkt mich ! so werde ich der Marter los ; der will mich nur herumzerren mit dem Leberlein und hört doch, daß es keins gehabt hat ; henkt mich nur flugs auf!
Page 7 - Hardt, ist auch noch dieselbig nacht geen Feringen an der Lauchard kommen. Da ist der blast von dem alten burgstall hinab und durch das stetlin hindurch mit groser forcht der borger und zugehörer getriben worden.
Page 9 - ... brechen und umbfielen. Dem von Seckendorf war hiebei nit haimlich, dann er nit wissen mögt, was das für ein wesen, aber wol "hörte, das es sich neherte. Derhalben er abwegs gewichen und sich zwischen die peum versteckt. Alda ist er halten bliben.
Page 195 - Und ich meine, sagte der Spiegelschwab , es sei am allerbesten, daß Einer für Alle sterbe. Knopfieschwab, sagte er, was meinst? wie ist Dir? Du wärst so der rechte Bissen.
Page 94 - Rathsherr zu Schemberg verbrannt worden, die alle bekennet haben, dass sie gewohnt gewesen, des Nachts auf diesem Berg zusammenzukommen, mit den Teufeln zu tantzen und zu thun zu haben, Menschen und Vieh zu beschädigen.
Page 172 - ... langen sack ersehen und angefangen in zu füllen, der doch etliche malter in sich gefast , sein sie nit wenig erschrocken , angesehen das sie bedacht, das dise gült für und für eewigelichen weren solte.
Page 177 - Es hat bei Gott und allen Heiligen keins gehabt." Was wollte unser Herr« gott tun? Wollte er haben, daß der Schwab still schwieg, so mußte er wohl zufrieden sein. Nun gab es sich, daß sie wiederum miteinander spazierten, da läutete man abermals in zweien Dörfern. Der Schwab fragt: „Lieber, was läutet man da?" „In dem Dorf läutet man zu einem Toten, in dem anderen zur Hochzeit", sagte unser Herrgott. „Ja", sagt der Schwab, „geh du zur Hochzeit, so will ich zum Toten", vermeinte wohl,...
Page 177 - geh du zur Hochzeit, so will ich zum Toten", vermeinte wohl, auch hundert Gulden zu verdienen. Fragte ihn weiter: „Lieber, wie hast du ihm getan, da du den Toten auferweckt hast?" „Ja", sagt unser Herrgott, „ich sagte zu ihm: Stehe auf im Namen des Vaters, Sohnes und Heiligen Geistes! Da stund er auf.
Page 108 - Welle zu, und fragte ihn endlich: weshalb er denn immer „ei, so beiß !" sage? „Ach," antwortete er, „hätte Eva nicht in den Apfel gebissen, so wären wir noch im Paradiese und ich brauchte hier kein Holz zu hauen. So oft ich daran denke, muß ich seufzen und werde bös auf die Eva." Da nahm der Graf die armen Leute mit auf sein Schloß und, gab ihnen Essen und Trinken so gut als sie es nur haben wollten. Einmal gab er ihnen auch ein Fest und hatte alles mögliche für sie kochen und auftragen...
Page 87 - ... doch der schweiß hindurch und lasst sich das wunderwerk Gottes nit verbergen, wie ich selbs das durch meine darumb abgesandte diener 25 erkundigen lassen.


