Filmische Zeugenschaft im Abseits: Kulturelle Dekolonisierungsprozesse und Dokumentarfilme zwischen Mosambik und Portugal

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transcript Verlag, Nov 30, 2018 - Social Science - 286 pages
Wie wird koloniale Gewalt historisch thematisiert? Wie gehen dokumentarische Filme und geschichtspolitische Diskurse mit ihr um? Robert Stock nähert sich diesen Fragen mit kritischem Blick auf den Kolonialkrieg Portugals in Afrika und den nationalen Befreiungskampf Mosambiks. Dabei fokussiert er seine Untersuchung auf die Gestaltung, Funktion und Reflexion historischer Zeugenschaft. Am Material von bislang wenig beachteten Filmproduktionen über die Dekolonisierungsprozesse zwischen Mosambik und Portugal seit den 1970er Jahren analysiert er die sich verändernden Deutungsweisen der kolonialen Vergangenheit.
 

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Contents

1 Einleitung
9
2 AntiKoloniale Meistererzählungen und dokumentarische Filme Ein Exkurs
43
3 Geschichtspolitische Hintergründe
49
4 Die Indienstnahme von Zeugenschaft in Filmen der revolutionären Umbrüche
63
5 Filmische Zeugenschaft abseits antikolonialer Meistererzählungen
91
6 Filmische Zeugenschaft und die multiperspektivische Aufarbeitung kolonialer Gewalt nach 1990
125
7 Koloniale Ruinen als Schauplätze von Zeugenschaft
159
8 Zeugenschaft als Archivkritik Filmischfotografische Gedächtnisszenen
187
9 Schlussbemerkung
215
Anhang
223
Danksagung
283
Copyright

Common terms and phrases

About the author (2018)

Robert Stock (Dr. phil.), geb. 1978, koordiniert die DFG-Forschergruppe »Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme« an der Universität Konstanz. Der Medienkulturwissenschaftler promovierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und war dort Mitglied des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC).

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