Festschrift zum VIII allgemeinen deutschen neuphilologentage in Wien Pfingsten 1898. Verfasst vn mitgliedern der osterreichischen Universitaten und des Wiener neuphilologischen vereins

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Page 142 - Yes, trust them not: for there is an upstart crow beautified with our feathers, that with his tiger's heart, wrapt in a player's hide, supposes he is as well able to bombast out a blank verse as the best of you; and being an absolute Johannes factotum, is in his own conceit the only Shake-scene in a country.
Page viii - Genug, genug l sie, die ich rief, die Geister, Umdrängen mich, — ich werde sie nicht los! Doch Heil sei Euch, die Ihr vertraute Zwiesprach Mit ihnen pflegt, und Heil dem Jüngling auch, Von Euch belehrt, der ihren Stimmen lauscht! Nicht mehr ein Fremdling auf dem Erdenrund Fühlt er sich künftig: ihm gehört die Welt. Wohin auch immer ihn sein Schicksal führt, Sei's dorthin, wo der mächt'ge Lorenzstrom Zum Niagarafall die Fluten wälzt, Sei es nach Algiers sonnig-heißer Küste, Sei's...
Page 30 - Ich will der Menschheit ihre Progressionen nicht absprechen, es mag noch ein ungeheurer Raum vor ihr liegen, den sie durchwandern soll. Aber so viel ist ausgemacht, daß die Menschen sich bis jetzt in Masse noch immer miserabel bei der Parade ausnehmen.
Page 192 - Wo sich daher die absoluten Formen in die conjunctiven umsetzen lassen, haben wir einen wirklichen Dativ, wenigstens dem Sinne nach, vor uns, sebst wenn die lateinische Syntax keinen solchen zulässt«.
Page 17 - ... müssen die Bestandteile dieses sonst ganz reflektierenden Monologs, die expositionellen Charakter tragen, genau so nüchtern wirken, wie jene platte Alltagsrede, die sich plötzlich mitten in pathetischer Rede findet. Auch in diesem Punkt offenbart sich also das Widerspruchsvolle der HEBBELSchen Natur. „Warum fliehst du deine Mutter, du Ebenbild deines treulosen, aber noch feurig geliebten Vaters . . . ." Dies ist direkt zum Publikum gesprochen, das auf die Ankunft des Grafen und auf Isabellens...
Page 18 - Mensch, was beginnst du! wer du auch seist, tödlich willst du eine Wunde machen, die vielleicht noch nicht unheilbar ist. FERNANDO. Bist du noch nicht fort, hämischer Teufel? Ich verstehe - du willst mich langsam morden - einfacher Tod ist nicht genug - eine Seelenader nach der ändern willst du auszapfen - verwesen soll ich, ehe ich gestorben bin Sein Geist scheint abwesend zu sein, während dieser ganzen...
Page 74 - Erhalt uns, Herr, bei deinem Wort Und steur' des Papsts und Türken Mord, Die Iesum Christum, deinen Sohn, Wollten stürzen von deinem Thron.
Page 20 - Dies eine fühl' ich: stolz und frei, wie der Adler, fliegt der Mensch auf zum Urquell alles Lichts, wehe ihm aber, wenn er seinen Flug wendet vom Rechten. Und sei es nur für einen Augenblick - die Vergeltung steht, ein starker Schütze, von fern und sendet, wann es ihr gefällt, den Pfeil, welcher nimmer fehlt und für die Ewigkeit verwundet!
Page 20 - PATER. Und darum hat er Hand an sich selbst gelegt und seinen Vater — Gott, Gott, ich bete dich an im Staube, aber mein Auge ist zu schwach, dem Faden deiner Weisheit zu folgen, um den gute und böse Taten der Menschen sich reihen, wie Perlen aus Blutstropfen. Dies eine fühl...
Page 29 - Thier einen zu grausamen Reiter abwerfen und zertreten, nicht aber, daß es ihn entbehren kann. Das Volk ist der ewige Kranke, der nicht auf die Genesung, sondern nur auf eine andre Krankheit hoffen darf...

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