Die Lieder des Mirza-Schaffy: mit einem Prolog

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Decker, 1881 - 199 pages
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Contents

Wohl mag es im Leben
31
Nicht immer am Besten erfahren ist
32
Ein schlimmeres Unglück als der Tod
33
Es hat einmal ein Thor gesagt 3S 10 Die schlimmsten Schmerzen sind auf Erden
35
Der Quell der hoch vom Berge springt
36
Es weht der Wottesodem
37
Lieder zum Lobe des Weines und irdischer Glückseligkeit 1 Aus dem Feuerquell des Weines
43
Mein Lehrer ist Hafis mein Bethaus ist die Schenke
44
Die Weise guter Zecher ist
45
Mullah rein ist der Wein
47
Jenem Tage zum Gedächtnis
48
Wie die Nachtigallen an den Rosen nippen
49
Wo man fröhlich versammelt in traulicher Runde ist SO 8 Woran erkennest Du die schönsten Blumen
51
Verbittre Dir das junge Leben nicht
52
O selig wem von Urbeginn
53
Euch mißfällt mein Dichten weil ich
55
Trinkt Wein das ist mein alter Spruch
57
Wenn Mirza Schaffy den Becher erhebl
64
Lieder und Sprüche der Weisheit
65
Komm Jünger her ich will Dich Weisheit lehren
67
Es sucht der echte Weise
69
Z Höre was der Volkömund spricht
71
Soll ich lachen soll ich klagen
72
Ein Schriftgelehrter kam zu mir und sprach
73
Die Distel sprach zur Rose
74
Ich liebe die mich lieben
76
Mirza Schaffy wo muß ich Dich sinden
77
1 Ein Jegliches hat seine Zeit
78
Der Fromme liebt das Schaurige
79
Sollst Dich in Andacht beugen
80
Ich hasse das süßliche Reimgebimmel
81
Wo sich der Dichter versteigt ins Unendliche
82
Sänger giebt es die ewig flennen
83
Meide das süßliche Reimgeklingel 8t 20 Wer in Bildern und Worten in Liebestönen 34
84
Willst Du den Geist im Gesang erspüren
85
Gute Witze wollen erdacht sein
86
Such keine Weisheit und Erfahrung
87
Worin besteht Mirza Schafft
88
Es ist leicht eine kluge Grimasse zu schneiden
89
Wer seine Augen stets am rechten Orte hat
90
Der Rose süßer Dust genügt
91
Wer Alles aufs Spiel gesetzt
92
Wodurch ist Schiras wohl die Stadt
95
Die schönen Mädchen von Tiflis
98
Mirza Schaff leichtsinnig Flatterherz
100
Sie hielt mich auf der Straße an
101
Schlag die Tschadra zurück Was verhüllst Du dich
102
Gelb rollt mir zu Füßen der brausende Kur
104
Daß Du am Abend zu mir kommst
106
Es hat der Schach mit eigner Hand
107
Dies soll Euch jetzt als neuestes Gebot
108
An Fatima
109
Thu nicht so spröde schönes Kind
110
Es ragt der alte Elborus
148
Auf dem Dache stand sie als ich schied
149
o welch getheiltes Glück
151
1V Die alten Saklis von Tiflis
152
Es kommen die Missionare
153
Sie meinten ob meiner Trunkenheit
155
Soll mich bekehren 15
156
Jussuf und Hafisa
157
Ich glaub was der Prophet verhieß
161
So sprach ich als die Heuchler zu mir kamen
162
Sie glauben mit frommem Hadem
163
Wer glücklich ist der ist auch gut
164
Wer glücklich ist der bringt das Glück
165
Was Gott uns gab hienieden
166
Nachts kam im Traum zu mir ein Engel
167
Wenn alle Gläubigen die rechten Pfade zehn
168
Worin besteht der ganze Unterschied
169
Ich sah ihn neulich spät nach Hause kommen
171
Laß den Muckern ihre Tugend
172
Vermischte Gedichte und Sprüche
173
Frage und Antwort
175
Ich stand einst hoch in Gnade bei dem Schach
178
An den Großvesier
179
Freundschaft
180
Das Leben ist ein Darlehn keine Gabe
181
Wo sich Kraft will offenbaren
182
Weltverbesserung
183
Ich kam in eine große Stadt
184
Rosen und Dornen
185
1 Niemand hört Dir gläubig zu
186
Zweierlei laß Dir gesagt sein
187
1i Am leichtsten schartig werden scharfe Messer 138
188
Wer ins Herz Dir zielt Dich zu erletzen
189
Nun laß Deine Klagen Du sinstrer Gesell 19
191
seid ftöhlich mit den Frohen
192
Als ich Schönheit Lieb und Wein besungen
193
Sollen gut meine Lieder der Liebe gesungen werden
194
Die lieblich thun mit Allen will
195
Geh so stille Du magst Deine Wege 1ge 26 In jedes Menschen Gesichte
196
Wir Menschen Alle sind schuldbeladen 137
197
Der Glocke Schall
198
Der Weise kann des Mächtigen Gunst entbehren
199
Wohl besser ists ohn Anerkennung leben I9S 31 Hin zum Lichte dringt das Licht 2
200
Der kluge Mann hält sich zurück
201
Arabisches Sprichwort
202
NeujahrsBetrachtung
203
Zwei Arten höhrer Geister schuf Natur
204
Nicht alle Frauen sind Engel 2SS 40 Frauensinn ist wohl zu beugen
205
Als ich noch jung war glaubt ich Alles daure 20
206
Schön bist Du fruchtreiche Kyrosstadt
209
Epilog
211
Ein Girtner schreit ich durch s Land
213

Common terms and phrases

Popular passages

Page 45 - Denn es gleicht der Wein dem Regen, Der im Schmutze selbst zu Schmutz wird, Doch auf gutem Acker Segen Bringt und Jedermann zu Nutz wird!
Page 76 - Wer die Wahrheit liebt, der muß Schon sein Pferd am Zügel haben Wer die Wahrheit denkt, der muß Schon den Fuß im Bügel haben — Wer die Wahrheit spricht, der muß Statt der Arme Flügel haben! Und doch singt Mirza-Schllffy: Wer da lügt, muß Prügel haben!
Page 110 - Und ich saug' mit dem Wein ihre Blicke ein — O, wenn es doch immer so bliebe! Die Sonne geht unter, schon dunkelt die Nacht. Doch mein Herz, gleich dem Sterne der Liebe, Flammt im tiessten Dunkel in hellster Pracht — O, wenn es doch immer so bliebe!
Page 54 - Höll' und Teufel drohen. Die Weisen hören das und beben nicht. Der Mufti glaubt, er wisse Alles besser, Mirza-Schaffy glaubt das nun ebeu nicht!
Page 22 - Thale weit: O, wie wunderschön Ist die Frühlingszeit! Wenn am Gletscher heiß die Sonne leckt, Wenn die Quelle von den Bergen springt, Alles rings mit jungem Grün sich deckt Und das Lustgetön...
Page 46 - Geh' ich — schon geht der Weise! Nagen sie; Fehl' ich — wo steckt der Weise? fragen sie; Bleib' ich — in lust'ger Weise schlagen sie Laut Glas an Glas. Drum bitt' ich Gott den Herrn, Daß er stets Herz und Fuß die rechten Pfade lenke, Weitab von der Moschee und allen Bonzen fern Mein Herz zur Liebe führe und meinen...
Page 78 - Deine Weisheit in blumiger Worte Verkleidung: Gleichwie die Traube mit köstlichem Tranke gefüllt ist. Und doch von Laube und grünem Geranke umhüllt ist. <Voll ich lachen, soll ich klagen. Daß die Menschen meist so dumm sind. Stets nur Fremdes wiedersagen Und in Selbstgedachtem stumm sind! Nein, den Schöpfer will ich preisen. Daß die Welt so voll von Thoren, Denn sonst ginge ja der Weisen Klugheit unbemerkt verloren! V^in Schriftgelehrter kam zu mir und sprach: „Mirza-Schaffy, was denkst...
Page 45 - Werth des Zechers, Nach des Trinkenden Begabung! In Gemeinheit tief versunken Liegt der Thor vom Rausch bemeistert; Wenn er trinkt — wird er betrunken, Trinken wir — sind wir begeistert!
Page 108 - Schlag' die Tschadra zurück! Was verhüllst du dich? Verhüllt auch die Blume des Gartens sich? Und hat dich nicht Gott, wie der Blume Pracht, Der Erde zur Zierde, zur Schönheit gemacht? Schuf er all diesen Glanz, diese Herrlichkeit, In verblüh'n in dumpfer Verborgenheit?
Page 45 - Labung, Sprudelt Schönes und — Gemeines: Nach dem eignen Werth des Zechers, Nach des Trinkenden Begabung!

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