Athena und Marsyas: zweiunddreissigstes Programm zum Winckelmannsfest der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin

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Gedruckt auf Kosten der Archäologischen Gesellschaft, in Commission bei W. Hertz (Bessersche Buchhandlung), 1872 - Athena (Greek deity) - 16 pages
 

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Popular passages

Page 1 - Cochet, in a letter which I had the pleasure of receiving from him some few years since, informed me that he was under the impression that Roman leaden coffins having this ornamentation of the scallop shell, " des peignes en saillie,
Page 7 - Ilissus, and several fragments of statues from the pediments, the names or places of which are not positively ascertained...
Page 16 - Plntos. 16 Um uns unserem Ziele mehr zu nähern , fassen wir jetzt einmal den Kreis dieser für das Wohl und Gedeihen des Staates und der öffentlichen Verhältnisse bedeutsamen Begriffe etwas schärfer ins Auge, und fragen uns, ob sich etwa im Laufe der Zeit einer derselben zu einer bestimmteren religiös -politischen und in Folge davon auch künstlerischen Bedeutung emporgearbeitet hat. — Als die einzelnen griechischen Staatswesen sich...
Page 7 - Westgiabel nicht der Fall ist. der Göttin handelt! Sie erscheint hier nicht im Vordergrunde unter dem v. 1. nr ziehenden Gefolge des Meerbeherrschers, sondern eilt von dem neutralen Hintergrunde — und von der Seite musste sie doch kommen — auf Athene zu. Poseidon ist bedroht und zieht sich zurück. Dies deutliche Zeichen des Unterliegens lässt auch den Beschauer nicht einen Augenblick zweifeln zu wem Nike sich wendet. Ist nun N wirklich Nike, so kann die Wagenlenkerin der Göttin G. es nicht...
Page 14 - Gefäss in ihrer Linken ist allerdings, wie Friederichs vorher bemerkt hat, eine moderne, durch nichts gerechtfertigte Restauration: auf der Hand werde nur die Linke des Knaben aufgelegen haben, um seinem Körper bei seiner Richtung nach rechts ein Gegengewicht zu geben.
Page 9 - Kapitols und andere Bacchusköpfe, an so manche Bildung der Aphrodite und des Eros erinnert, in denen wir vorzugs-weise das Wesen praxitelischer Kunst wiederzufinden gewohnt sind. So stehen wir also vor einem Widerspruche zwischen Formen und Ausdruck, der vom historischen Standpunkte eine Erklärung, eine Lösung erheischt. Fassen wir indessen das Gesagte so zu-sammen...
Page 25 - ... einfachen Ernst der formellen Auffassung, in der Innigkeit des liebevollen Verhältnisses zwischen Pflegerin und Pflegling weht uns etwas an von dem Geiste sophokleischer Müde und Harmonie, und der Geist des Friedens, den der Künstler im Bilde darstellt, zieht gewißermaßen ein in unser eigenes Gemüt. Und dieses Gefühls wollen wir gerade am heutigen Tage froh werden. Auch wir hatten gleich den Griechen nach der Befreiung von der Fremdherrschaft uns eines halbhundertjährigen Friedens zu...
Page 5 - Replik gewiss ausgezeichnete Marmor der Glyptothek fast vollen Ersatz für den Verlust des Originals; und fassen wir bei unsern Lobsprüchen nur eben diesen ideellen Gehalt in's Auge, so widerspreche ich in keiner Weise allen denjenigen, die seit Winckelmann in dieser Gruppe ejnes der edelsten Werke aus der Blüthezeit der griechischen Kunst gesehen haben. Freilich wird ein solches allgemeines Lob für uns selbst immer etwas Un-befriedigendes haben, so lange es nur auf einem unbestimmten Gefühle...
Page 3 - und dem für Auffassung griechischer Formen auf das Vollkommenste gebildetem Auge dieses Zeichners, darf Niemand wagen dessen Treue anzufechten; um so weniger, als derselbe alle Relieftafeln der zerstörten Ostseite bereits unten am Boden liegend fand, mithin dicht vor Augen hatte"; es soll unbegreiflich bleiben, „wie man das monumentale Zeugniss des Stuart von der Gestalt als Mann läugnen konnte
Page 20 - ... höchst wahrscheinlich der Vater des Praxiteles, Schwager des Phokion und also Zeitgenosse des Timotheos, der zuerst der Eirene Altäre errichtete und wohl auch die Aufstellung einer ändern einfachen Statue der Göttin neben der der Hestia im Prytaneion veranlaßte. Angesichts dieser Nachrichten, daß ein bedeutender athenischer Künstler eine Generation vor Praxiteles die Gruppe der Eirene mit dem Plutos im Arme für die Athener bildete, sollen wir da nicht die uns erhaltene Gruppe einer mütterlichen...

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