Arbeitslosigkeit - Bildet sich eine Unterschicht von dauerhaft prekär oder nicht Beschäftigten in Deutschland heraus?

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Bod Third Party Titles, 2009 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Beruf, Ausbildung, Organisation, Note: 2,3, Friedrich-Schiller-Universitat Jena (Soziologie), Veranstaltung: Soziale Ungleichheit und Arbeitsmarktstruktur, 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit einiger Zeit ist die Diskussion uber die neue deutsche Unterschicht ein verstarkt politisches Thema. Laut der Studie Gesellschaft im Reformprozess" der Friedrich-Ebert-Stiftung sind acht Prozent der Deutschen der sozialen Unterschicht zuzurechnen, das sind circa 6,3 Millionen Menschen. Angehorige der Unterschicht haben zumeist eine niedrige bis mittlere Bildung, uben oft eine einfache und somit unterbezahlte Tatigkeit aus oder sind in den meisten Fallen arbeitslos. Die Angst ist gross, sozial weiter abzusteigen und den, wenn vorhandenen, Job wieder zu verlieren. Es gibt zu viele, die keinerlei Hoffnung mehr haben, den Aufstieg zu schaffen; sie finden sich mit ihrer Situation ab und arrangieren sich materiell und sozial. Dabei stellt sich die Frage, ob sich eine Unterschicht von dauerhaft prekar oder nicht Beschaftigten in Deutschland herausbildet. Diese Frage soll in der vorliegenden Hausarbeit erlautert und analysiert werden. Grundlage dessen sind Definitionsansatze uber die Prekarisierung, den Begriff der Armut und der Arbeitslosigkeit. Anhand der Darstellung verschiedener Grundsicherungsmodelle soll erlautert werden, welche positiven und negativen Aspekte diesen Modellen zugrunde liegen und wie sie miteinander verglichen werden konnen. Ausgehend davon soll analysiert werden, inwieweit die Theorien uber Unterschicht und Arbeitslosigkeit miteinander in Zusammenhang stehen und sich gegenseitig beeinflussen

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