Zeitschrift für Assyriologie und vorderasiatische Archäologie: Ergänzungsheft. Semitistische Studien, Volume 4, Part 2 - Volume 9, Part 2

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Page 114 - Bei Gott, du bist mein Bruder. Auch mir ist es ergangen wie dir." Als die Frau das hörte, sagte sie: „Bei Gott, das sind meine Kinder." Sie schlug dann einmal an die Kiste, worauf diese zerbrach, und sie herausging. „Ihr seid meine Kinder!" rief sie aus. „Auch mir ist es so ergangen; ich bin eure Mutter!" Da freuten sie sich und erzählten sich bis Mitternacht, und darauf legten sie sich hin; der eine an die eine und der andere an die andere Seite von ihr, [und sie blieben so] bis zum Morgen....
Page 197 - Sieh, wie klug die erwähnte Frau sich zeigte. VIII Die entführte Frau.3) Vgl. oben p. 108 ff. s war einmal eine Frau und ein Mann, die hatten zwei Kinder. Da sie sich in einer bedrängten Lage befanden, verliessen sie ihren Wohnort, um nach einem andern zu ziehen. Als sie ihres Weges zogen, überraschte sie der Sonnenuntergang in der Wüste. So blieben sie denn da. Nach einiger Zeit kam eine Karawane eines jüdischen Kaufmannes und lagerte in ihrer Nähe. Nun kamen die Knechte des Juden, um zu...
Page 93 - Wie du willst", antwortete der Krebs. „Dann wollen wir", meinte der Fuchs, „das Getreide auf die eine Seite thun und das Stroh auf die andere, dann auf die Seite der Tenne treten und zum Getreide und Stroh hinlaufen. Das, zu dem ein jeder gelangt, gehört ihm.
Page 275 - Nenne mir einen Baum, der hat 12 Zweige, jeder Zweig hat 30 Blätter, und jedes Blatt ist zur Hälfte weiss und zur Hälfte schwarz." Da erwiderte er ihr: „Der Baum ist das Jahr, die Zweige sind die 12 Monate, und die Blätter sind die 30 Tage des Monats. Ein jeder Tag ist am Tage weiss und in der Nacht schwarz.
Page 94 - Wann merktest du dieses damals?"2) Der Fuchs erschrak und ging nach Hause, indem er sich darüber grämte, dass er besiegt wurde. Der Krebs nahm dann das Getreide und ging nach Hause, und der Fuchs 136 nahm das Stroh und ging nach Hause. So wurde der Fuchs, so schlau er auch war, übers Ohr gehauen. 1) Der Übersetzer kam über die ersten beiden Worte nicht hinaus. Es...
Page 199 - ... Bewohner der Stadt waren mit ihm nicht zufrieden, sondern nahmen den Vogel und liessen ihn ein zweites Mal los. Und wiederum schoss er auf jenen Armen herab. Aber sie sagten : „Wir nehmen ihn noch nicht an" bis zum dritten Male. Als er sich aber wiederum auf ihn herabliess, sagten sie: „Das ist von Gott." Nun nahmen sie ihn und machten ihn zum König über die Stadt. Als er König geworden war, sagten die Bewohner des Dorfes, in dem die Knaben lebten: „Auf, wir wollen die beiden Knaben...
Page 358 - Menschenhand?] geschaffen und kannst vor mir nicht standhalten." 17. Als der Becher das hörte, sprach er zum Schankwirt und erwiderte ihm, nachdem er sich von ihm weggewandt hatte: 457 , Führe mich in allen Gerichtssälen herum, 18. ziehe hinaus auf alle Strassen, sieh dir die Jünglinge und Mädchen an, die voller Freude essen und trinken, gieb ihnen auch mich. 19. Der Priester, der frühmorgens vor Kälte zittert und das Morgengebet nicht verrichten kann, dem schenke am Morgen drei[mal] ein,...
Page 98 - Mitteilungen aus den orientalischen Sammlungen der Kgl. Museen zu Berlin, Heft XI p. 27, — den Bauschutt ihrer durch starken Regen oder Feuer eingestürzten Lehmhauser liegen, und die früheren Besitzer oder andere bauen auf ihm weiter. flog. So konnten sie nicht zu der Frau gelangen. Schliesslich kam der jüdische Kaufmann und bemühte sich sehr bei ihr, sie zu bekommen; es gelang ihm aber nicht. Da sagte sie zu ihm: „Auch dir will ich eine Bedingung...
Page 219 - Er wandte sich um, und siehe, die Muschel war es, die ihm nachrief. Da bückte er sich, hob sie auf, legte sie in seine Busentasche und ging weiter. Er wanderte eine Zeitlang in der Welt umher, dann kehrte er nach Hause zurück. Da sprach seine Schwester : 1) Im Texte: „Geschichte eines Bruders und einer Schwester". „Ziehe deine Kleider aus, mein Bruder, ich will gehen und sie waschen.
Page 198 - Verwirrung des Vaters glitt der Sohn von dessen Schultern herab und fiel ins Wasser. Und der Vater wurde verwirrt und begann zu weinen. Er lief dem Wolfe nach, holte ihn aber nicht ein. Er folgte dann dem, der ins Wasser geraten war, doch auch diesen konnte er nicht mehr erreichen. Da ging er nach dem andern Flussufer hinüber, setzte sich da hin und begann zu weinen. So war die Frau weg, und die Kinder waren weg, und er blieb allein und hatte keine Tröster! Wir wollen den Vater dort zurücklassen...

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