Deutsche puppenspiele

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Richard Kralik (Ritter von Meyrswalden), Joseph Winter
C. Konegen, 1885 - Germany - 321 pages
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Page 187 - Ma558 (A 516 B) nicht die quelle zu sehen braucht). — Die hölle ist ein schlund ohne grund, wo alles abscheuliche, grausliche zusammen kommt. Was aber die verdammten seelen darin leiden, ist wol kein mensch im Stande aufzusprechen und niederzuschreiben.
Page 187 - ... und glühet, und verzehret sich doch nicht. So heißt die Hölle auch die ewige Pein, die weder Hoffnung noch Ende hat, da man weder die Herrlichkeit Gottes noch die Sonne erblicken kann. Was aber die verdammten Seelen darin leiden, ist wohl kein Mensch imstande auszusprechen und niederzuschreiben. Du hörst nur winseln, hörst sie bitten um einen Tod, aber es gibt keinen Tod in Ewigkeit, und ewig bleibt auch ewig. 8aust. Ist denn ganz und gar keine Erlösung? Mephistopheles. Nein, ganz und gar...
Page 161 - ... Schwarzkünstler oder Teufelscitierer werden, er schläft ein, stimmen von rechts und links, der teufel verspricht Glück, Faust wählt ihn. — Wagner meldet dass zwei Studenten ein buch gebracht haben. Faust befiehlt: Gebt ihnen zu essen und zu trinken nach Studentenbrauch. in einem monolog aber weifs er: das sind keine Studenten ja nicht , das sind schon zwei höllische Geister , die mir Fürst und Pluto Meister geschickt hat, dass sie mir Schlüssel und Zirkel von der Hölle bringen . . ....
Page 81 - Don Juan der wilde oder das nächtliche gericht oder der steinerne gast oder Junker Hans vom Stein, leider ist die Don Juansage noch nicht gegenstand einer eigenen Untersuchung geworden , wie Genovefa und Faust, nur Engel hat im dritten 1 in einem feuilletonartikel der Neuen freien presse 8.
Page 187 - Faust macht sich selbstvorwürfe; hat ein kreuz gesehen, verlangt vom teufel dass er es bringe; Mefistofilus weigert sich zuerst, dann erscheint es, weicht aber vor Faust; gespräch über die himmlische gnade mit folgender fassung: Glaubemir, wenn die ganze Welt mit glühenden Nägeln beschlagen wäre, so ginge ich bis zum jüngsten Tag...
Page 169 - Lessing: Sage an, hast du Erlaubnis, dass du mir dienen darfst und kannst ? Mefistofilus: Nein, Faust. Faust: Ah sieh da, daraus erkenne ich den Augenblick, dass du ein Lügner bist. Wärst du so geschwind, als wie dem Menschen seine Gedanken, so hättest du deinen Fürst und Pluto Meister schon fragen können. Mefistofilus: Wir Teufel wussten doch nicht, warum du uns citieren und beschwören thust. . . . Endlich verschwindet er, aber Faust meint: der Teufel ist ein Lügner. Meine Gedanken sind zehnmal...
Page 223 - Ei du verhasstes Osterzell! Wie Du hast mich schändlich betrogen l hast du uns betrogen ! Deiner Tücke traute ich, Schändlich hast du mich belogen. War ich je ein Menschenfeind? Nein ich war jedem Menschen ein Freund. Ich hasse nur das Militär so sehr, Weil sie mich verfolgten noch mehr. Nie gedacht , dich grüner Wald Das hob ich niemals gedacht den So plötzlich zu verlassen!
Page 2 - ... von der ernennung Drachos hat C keine spur, in N ist die figur dadurch schon in der exposition eingeführt, dass sich Genovefa zu einem Kämmerling, der ihr aus langer Weile aus heiligen Büchern vorlesen kann s. 2 keinen ändern wählt als den Mundkoch Dragan und Siegfried sagt ausdrücklich: Ja, du hast recht. Mundkoch Dragan ist ein züchtiger Mann, der jederzeit dieser Stelle würdig ist. was dann in T folgt i 2 Golos monolog, liebeserklärung und abweisung und...
Page 40 - Ach nein, lieber Gemahl, das sollst du nicht. Gott im Himmel hat ja auch verziehen, warum soll der Mensch nicht verzeihen, Graf: Es ist schön, wie du da sprichst. Aber sag mir, wo hast du mein armes Kind begraben, damit daß ich hingehen kann? Die Stelle will ich beweinen, vom Grabe will ich mit meinen Fingernägeln die Beine herausscharren. Oenovefa: Mein Gemahl, das Kind ist groß und stark geworden in dem Walde, von Wurzel
Page 312 - ... nun folgt, könnte sehr wol mit der zweiten hälfte des ersten actes ursprünglich ein ganzes gewesen sein, mit dem titel hat es nicht das geringste zu tun. es könnte höchstens dadurch gezeigt werden, wie gehorsam Katherl geworden ist. das tritt aber nur in den einleitenden worten Katherls hervor: A, das is doch wirklich ein rechtes Kreuz, wie sich jetzt mein Mann geändert hat. Das is nit mehr zum Reden. Kasperl ist immer im Wirtshaus, dabei haben sie schulden, das ganze läuft aufs prellen...

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