Denkmäler altdeutscher Dichtkunst: eschrieben und erläutert von Johann Joachim Eschenburg

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Page 443 - Solt ich von weibern lernen das wär mir immer ain schand, ich hab vil ritter und knechte in meines vaters land, ich hab vil ritter und grafen an meines vaters hof, und was ich nicht gelernet hab das lern ich aber noch.
Page 460 - Schön wär ich gern — das bin ich nicht Fromm bin ich wohl — das hilft mir nicht Geld hilft mir wohl — das hab ich nicht, Drum hab ich auch kein Schätzel nicht.
Page 447 - ... Darinnen liegt ein junger Knab' auf seinen Hals gefangen, wohl vierzig Klafter tief unter der Erd' bei Nattern und bei Schlangen. Sein Vater kam von Rosenberg wohl vor den Turm gegangen. „Ach Sohne, lieber Sohne mein, wie hart liegst du gefangen!" „Ach Vater, liebster Vater mein, so hart lieg' ich gefangen, wohl vierzig Klafter tief unter der Erd' bei Nattern und bei Schlangen.
Page 451 - Der Wirt, der sprach dem Bäuerlein zu: „Ja, Wein und Brot hab ich genug! Im Stall da stehn drei Rosse, Die seind des edlen Lindenschmid, Er nährt sich auf freier Straßen.
Page 443 - Hinterrucke wohl sieben Klafter weit. Nun sag an du viel junger, den Streich lehrte dich ein Weib.
Page 449 - Augen."' 12. Sein Vater beim Gerichte stund, sein Herz wollt ihm zerbrechen: „ach Sohne, lieber Sohne mein! deinen Tod will ich schon rächen.
Page 459 - ... dieses Lied ganz durchkomponiert und mit Takt und Tonart gar bunt gewechselt, um das Einzelne zu malen, statt die tiefe Bedeutung des Ganzen einfach und kräftig zu ergreifen und darzustellen. Hier sind die Worte mit der musikalischen Einrichtung: Silber und Gold gib ich darumb, daß ich ein feines braunes Mägdlein bekomm, die fein züchtig war- und fromm.
Page 449 - Knaben nehmen ab, sonst würde die Stadt versinken. Es stund kaum an ein halbes Jahr, des Knaben Tod ward gerochen. Es wurden mehr denn dreihundert Mann um des Knaben willen erstochen.
Page 448 - Man bracht den Knaben wohl aus dem Thurm, Und gab ihm das Sakramente: „Hilf, reicher Christ vom Himmel hoch! „Es geht mir an mein Ende!
Page 394 - Die Wahrheit ist gen Himmel zogen, Und die Treu ist über Meer geflogen, Frömmigkeit ist todt und gar vertrieben, Untreu ist hie zuletzt geblieben. Wenn ich möcht haben ein...

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