Die frei lebenden Copepoden: mit besonderer Berücksichtigung der Fauna Deutschlands, der Nordsee und des Mittelmeeres

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W. Engelmann, 1863 - Copepoda - 230 pages
 

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Page 36 - Orange. Die beiden ersten Farben kommen dagegen bei dem katoptrischen Phänomen vor, bei » welchem Blau die erste Rolle spielt. Betrachtet man die Erscheinung an einer einzelnen Zelle, so »findet man den Uebergang von Blau in Roth ohne die Mittelfarbe dadurch zu Stande kommen, » dass an einem Theile der Zelle, etwa in einer Ecke derselben, das Blau erblasst, fast grau wird und...
Page 36 - Tbeile der Zelle , etwa in einer Ecke derselben , das Blau erblasst, fast grau wird , und dann plötzlich an dieser Stelle ein rother Saum auftritt, der, breiter werdend, über die Zelle in dem Maasse sich ausdehnt, als das Blau gewichen ist, so dass alsbald die ganze Zelle blau erscheint. Dasselbe gilt von Gelb. Die Qualität der Farbe einer Zelle ist völlig unabhängig von den benachbarten Zellen. So erscheinen gelbe mitten im Roth, rothe mitten im Blau. Doch kann auch die Erscheinung auf benachbarte...
Page 36 - Zellen. So erscheinen gelbe mitten im Roth, rothe mitten im Blau. Doch kann auch die »Erscheinung auf benachbarte Zellen überschreiten; vom Rande einer blauen Zelle geht Blau auf » die Nachbarzelle über, die eben noch roth war, und so dehnt sich zuweilen eine Farbe über eine »grosse Strecke aus. Zuweilen tritt plötzlich in einer und derselben Zelle ein farbloser Fleck auf, »in der Mitte oder am Rande, grösser oder kleiner, während der übrige Theil noch in voller Farbe »prangt. Verwandelt...
Page 2 - ... Nervenausbreitungen. Die allgemeinen Grössenunterschiede des Körpers sind die am häufigsten vorkommenden und der Verf. bemerkt, dass einige häufige Arten am selben Orte in einer grossen und einer kleinen Varietät nebeneinander leben, ohne dass man Zwischenformen beobachtet. „Hier scheint", sagt Claus, „die natürliche Züchtung für einfache Grössenvarietäten ein ganz ähnliches Verhältniss zu bedingen wie für weiter von einander entfernte Varietäten und Arten, nämlich den theilweisen...
Page 99 - Ecke mit einer langen Borste besetzt ist, und einem schmalen cylindrischen Stummel , welcher sich am Innenrande des Basalgliedes einlenkt und ebenfalls eine Borste triigt." Deze beschrijving is al veel nauwkeuriger, dan die in zijn „Genus Cyclops...
Page 36 - Körpertheilen finden sich 2 — 3 Querreihen dieser Zellengebilde, an denen, wie mich meine Zeichnungen lehren, Theilungen nicht selten sind. Beim Weibchen ist der Zellinhalt während des Lebens durchaus hell, so dass das Studium der inneren Organe nicht im mindesten beeinträchtigt wird. Das Männchen dagegen lässt im Leben beinahe dieselben Erscheinungen an jenen Zellen unter dem Mikroskope erkennen , wie, man sie am frei lebenden Thiere beobachten kann, ja ich möchte sogar 1) Von Leydig sind...
Page 53 - Copepoden2 (l 863) beschäftigte ich mich zuerst mit dem Inhalt der Borsten und sprach mich über denselben in folgender Weise aus : »Der Inhalt, welcher sich anfangs, so lange das Thier lebt, hell und homogen zeigt, nimmt nach einiger Zeit eine etwas getrübte kleinblasige...
Page 1 - Lebensweise usw bedingten Unterschiede kennen zu lernen. Diese Abänderungen betrafen theils geringfügige, systematisch kaum verwerthbare Verhältnisse, theils die wichtigsten bei der Charakterisirung der Arten gerade am meisten benutzten Körpertheile und beziehen sich nach dem Verf. auf Färbung und Grosse des Körpers, auf Form und Länge der Furca , auf das Grössenverhältniss einzelner Extremitätentheile , insbesondere der Glieder an den vorderen Antennen, auf die Borstenanhänge und sogar...
Page 84 - Die Copepoden ernähren sich von thierischen Stoffen, entweder von Theilen abgestorbener grösserer Thiere, oder von kleineren Geschöpfen, Infusorien, Eotiferen, Turbellarien, welche sie sich zur Beute machen. Selbst ihre eigenen Larven und Nachkommen verschonen sie nicht, wovon man sich täglich am Darminhalt der Cyclopiden überzeugen kann. Pflanzliche Körper, Algen und Diatomacéen scheinen nur gelegentlich als Nahrung aufgenommen zu werden.

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