Centralblatt für allgemeine Gesundheitspflege, Volumes 25-26

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E. Strauss, 1906
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Page 445 - 1. Hausaufgaben in Volksschulen sind vom unterrichtlichen Standpunkte aus als entbehrlich anzusehen. 2. Vom erziehlichen Standpunkt aus betrachtet können sie ebenso sehr schaden als nützen. 3. Ihre Beseitigung ist daher aus hygienischen Gründen zunächst für die vier ersten Schuljahre zu erstreben. 4. Für die vier oberen Schulstufen ist die Beschränkung der Aufgaben auf ein sehr geringes
Page 495 - Erlauben es die vorhandenen Mittel und der verfügbare Raum des Schulzimmers so empfiehlt sich die Beschaffung von zweisitzigen Bänken mit Zwischengängen und sind bei dieser Anordnung Bänke mit unveränderlicher Null- oder besser Minusdistanz anzuwenden, weil die Schüler alsdann beim Aufstehen in die Zwischengänge
Page 459 - Second Annual Report of the Henry Phipps Institute for the study,' treatment and prevention of Tuberculosis February
Page 441 - bekämpfen und wichtige Standesforderungen zu begründen. 5. Aus allen diesen Gründen muss die Schulgesundheitslehre als notwendiger Bestandteil der Berufsbildung für den akademisch gebildeten Lehrer in das Universitätsstudium aufgenommen werden. Es müssen besondere Lehrstühle für dieses Fach errichtet werden, deren Inhaber medizinisch und pädagogisch geschult sind und in der Schulpraxis stehen. Redner bemerkte,
Page 449 - wenn angängig, auch bei der Baugenehmigung für Privathäuser zu verfahren. Dies gilt besonders für Lokale, in denen viele Menschen verkehren, wie Gasthäuser, Hotels, Herbergen usw. 5. In der Schule ist seitens der Lehrkräfte und der Schulärzte die Wichtigkeit sowohl des Badens wie auch der häufigen Reinigung der Hände den Kindern eindringlich und systematisch vor Augen zu führen. In der Diskussion machte Privatdozent Dr.
Page 441 - Beruf vorbereitet. 3. Die Schulgesundheitslehre befähigt den Lehrer, die geistige und körperliche Entwicklung der Jugend wirksam zu fördern, Schäden ihr fernzuhalten, krankhafte seelische und körperliche Zustände zu erkennen und richtig zu behandeln. 4. Ihre Kenntnis ermöglicht es dem Lehrer, sich selbst vor Schädigungen zu schützen, die Berufskrankheiten zu meiden und
Page 449 - Presse aufklärend, mithelfend einspringen. 4. Die Behörden sind zu ersuchen, in allen behördlichen Neubauten (Schulen ua) für ausreichende Waschgelegenheit besorgt zu bleiben und jedenfalls keine Abortanlage ohne die entsprechende Gelegenheit zum Händewaschen unter fliessendem Wasser (mit Seife und Handtuch) einzurichten. Auch werden die Behörden gebeten,
Page 151 - Krankheiten, von Verletzungen und Operationen, dann auch Wöchnerinnen, in zweiter Linie an chronischen Krankheiten Leidende, wenn dieselben akute Verschlimmerungen erfahren haben. 7. Prinzipiell ausgeschlossen sind Geisteskrankheiten, Epilepsie, ekelerregende, chirurgische und Hautleiden, Lues und Alkoholismus. 8. Als notwendige Vorbedingung für die Aufnahme ist eine gute sittliche Qualifikation zu fordern.
Page 439 - 2. Das hygienische Ziel der Waldschule ist die Kräftigung und Heilung chronisch kranker Kinder durch die einfachsten hygienischen und medizinischen Mittel: Aufenthalt in gesunder Waldluft, reichliche Bestrahlung durch das Sonnenlicht, kräftige Kost und geeignete Bäder. 3. Das pädagogische Ziel der Waldschule ist, die Schüler durch einen ihrem Kräftezustand
Page 514 - gegeben, damit sie zu Hause bleiben und säugen können. Mütter, die keine eigene Wohnung besitzen, werden mit ihrem Kinde in Aussenpflege gegeben. Nur, wenn keine der beiden Arten anwendbar ist, kommt das Kind zu einer Pflegemutter. Von den durch eine Pflegemutter gesäugten Säuglingen starben dreimal soviel als von jenen Säuglingen, die

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