Sitzungsberichte der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Volumes 5-6

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Verlag der Bayerischen Akademie der Wissenschaften., 1875 - Science
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Page 58 - Znsatz der Rosolsäure farblos, und erträgt, bis es geröthet wird, einen um so grösseren Zusatz einer verdünnten Lösung eines Alkalis, z. B. von kohlensaurem Natron , je mehr es freie Kohlensäure enthält. Wie weit sich darauf ein Verfahren zur quantitativen Bestimmung der freien Kohlensäure im Wasser gründen lässt, müssen weitere Versuche lehren. Herr W. Beetz sprach: „Ueber die Electrici tätsleitung in Electrolyten.
Page 131 - Hier aber stehe ich an der Grenze, welche Gott und Natur meiner Individualität bezeichnen wollen. Ich bin auf Wort, Sprache und Bild im eigentlichsten Sinne angewiesen und völlig unfähig durch Zeichen und Zahlen, mit welchen sich höchst begabte Geister leicht verständigen, auf irgend eine Weise zu operieren.
Page 132 - Hippursüure nach Einführung von Benzoesäure, aber es werden auch Synthesen leichthin angenommen, welche durchaus nicht bewiesen sind, wodurch dann synthetische Vorgänge viel verbreiteter zu sein scheinen als sie es in Wirklichkeit sind und die Vorstellungen über die stofflichen Processe im Thierkörper vielfach verschoben werden. Es ist nun nenerdings auch eine synthetische Umwandlung für das Ammoniak des Salmiaks im Thierkörper angegeben worden, dasselbe solle sich in letzterem in Harnstoff...
Page 132 - Salkowski3) bestätiget worden. Ein solcher Vorgang wäre von grosser Bedentung und es ist wichtig genug, die Sache mit allen Hilfsmitteln zu prüfen und einen sicheren Entscheid zu bringen. Herr Ludwig Feder hat desshalb unter meiner Leitung den genannten Versuch wiederholt. Es handelt sich dabei vor Allem, nachdem die Stickstoffausscheidung im Harn möglichst gleichmässig und niedrig gemacht worden ist, damit man jede Aenderung in derselben alsbald mit Sicherheit zu erkennen vermag, um eine genaue...
Page 204 - S. 319. selbe drei Umwandlungen durchzumachen hatte , ehe es zu Zinnober wurde , die Oxydation zu Stiblith , die Imprägnirung und mitunter fast vollständige Verdrängung durch Metacinnabarit und endlich die Umwandlung des letzteren in den allotropen Zinnober. Es ist schwierig, sich von dem Verlaufe dieses Processes ein klares Bild zu machen, doch möchte ich nicht unterlassen, die Anhaltspunkte hervorzuheben, welche sich für eine sachgemässe Erklärung darzubieten scheinen.
Page 304 - Endlich besteht die auffallende Thatsache, dass nicht eine einzige chemisch feste Verbindung vorliegt, welche in gewöhnlicher Temperatur für sich ein gut leitender Elektrolyt wäre.« »Mir scheint, dass die genannte Reihe von Thatsachen eine aufmerksame Beachtung verdient. Man wird durch sie unwillkürlich zu der Meinung gedrängt, dass es vor Allem die Mischung verschiedener Körper sei, welche sie elektroly lisch leitend macht; wenigstens wenn sie einzeln chemisch feste Verbindungen darstellen.
Page 57 - Wasser zu. Enthält das Wasser freie Kohlensäure, so ist die Flüssigkeit farblos oder gelblich, enthält es aber keine freie Kohlensäure, sondern nur doppeltkohlensaure Salze , so wird die Flüssigkeit roth. Giesst man zu einem durch Rosolsäure roth gewordenen Wasser etwas kohlensaures Wasser, so entfärbt sich die Flüssigkeit. Dasselbe geschieht schon, wenn man...
Page 204 - Ueberall, wo man an den Stücken die Imprägnation des Stibliths mit amorphem Schwefelquecksilber und Zinnober bemerkt und nur dann, sieht man auch späthigen Gyps in bedeutender Quantität auf Klüften und Blätterdurchgängen in die Stängel eindringen, als ob sein Vorkommen mit dem des Schwefelquecksilbers im engsten Zusammenhang stände. Denkt man sich , dass dieser Gyps ursprünglich Schwefelcalcium gewesen sei und dieses gelöstes Schwefelquecksilber enthalten und in die Psendomorphosen eingeführt...
Page 218 - Verdanungsacte unterlegen sind, zerfallen im Thierkörper in der gleichen Weise und durch die gleichen Bedingungen, wie die Eiweisssubstanzen, welche durch Magen und Darm in den Körper aufgenommen werden. 3. Da das in den Körper in Form eines lebenden Organes eingeführte Eiweiss im Körper nicht in die dort herrschenden Bedingungen des Zerfalles...
Page 21 - Electroscop statt. Die -f E strömt in den Knopf, in welchem sie durch die — E der Stange gebunden wird; die — E strömt in die Blättchen, welche unter ihrem Einfluss divergiren. Unter dem Einfluss der Stange strömt — E aus dem Electroscop ab, während im Knopfe sich immer mehr -f- E ansammelt und gebunden wird.

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