Weltgeschichte für Töchterschulen und zum Privatunterricht: mit besonderer Weziehung aus das weibliche Geschlecht, Volume 1

Front Cover
W. Einhorn, 1842
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 312 - Reiner nehm' ich mein Leben von deinem reinen Altare, Nehme den fröhlichen Mut hoffender Jugend zurück! Ewig wechselt der Wille den Zweck und die Regel, in ewig Wiederholter Gestalt wälzen die Taten sich um. Aber jugendlich immer, in immer veränderter Schöne Ehrst du, fromme Natur, züchtig das alte Gesetz.
Page 77 - Die Welt, verwandelt durch den Fleiß, Das Menschenherz, bewegt von neuen Trieben, Die sich in heißen Kämpfen üben, Erweitern euren Schöpfungskreis. Der fortgeschrittne Mensch tragt auf erhobnen Schwingen Dankbar die Kunst mit sich empor, Und neue Schönheitswelten springen Aus der bereicherten Natur hervor.
Page 298 - Vertraun, Felder und Garten und Haus. Niemand braucht' ich zu danken als ihm, und manches bedurft' ich, Der ich mich auf den Erwerb schlecht, als ein Dichter, verstand. Hat mich Europa gelobt, was hat mir Europa gegeben? Nichts! Ich habe, wie schwer! meine Gedichte bezahlt. Deutschland ahmte mich nach, und Frankreich mochte mich lesen. England!
Page 298 - Klein ist unter den Fürsten Germaniens freilich der meine, Kurz und schmal ist sein Land, mäßig nur, was er vermag. Aber so wende nach innen, so wende nach außen die Kräfte Jeder: da wär es ein Fest, Deutscher mit Deutschen zu sein. Doch was priesest du Ihn, den Taten und Werke verkünden? Und bestochen erschien...
Page 303 - Sanftmut groß und reich durch Schätze, Die lange Zeit dein Busen dir verschwieg, Herr der Natur, die deine Fesseln liebet, Die deine Kraft in tausend Kämpfen übet Und prangend unter dir aus der Verwildrung stieg!
Page 298 - Und bestochen erschien deine Verehrung vielleicht; Denn mir hat er gegeben, was Große selten gewähren, Neigung, Muße, Vertraun, Felder und Garten und Haus. Niemand braucht...
Page 246 - Weh, wenn sich in dem Schoß der Städte Der Feuerzunder still gehäuft, Das Volk, zerreißend seine Kette, Zur Eigenhilfe schrecklich greift! Da zerret an der Glocke Strängen Der Aufruhr, daß sie heulend schallt Und, nur geweiht zu Friedensklängen, Die Losung anstimmt zur Gewalt. Freiheit und Gleichheit!
Page 34 - Gross macht und viel list Sein grausam rüstung ist, Auf erd ist nicht seins gleichen. Mit unser macht ist nichts gethan, Wir sind gar bald verloren, Es streit für uns der rechte man, Den Gott hat selbs erkoren.
Page 19 - Treu ; darmit ich mein nit eim allein, wenn man es wollt erkennen : dem Land zu gut, wiewohl man tut ein Pfaffenfeind mich nennen. Da laß ich jeden lügen und reden was er will; hätt...
Page 140 - Notwendigen und Nützlichen gesorgt, gestritten, gelitten hätte, als diese. Von ihr aus entsprang jener Funke, der in den dunkelsten Zeiten des härtesten geistlichen Despotismus Italien, Frankreich, England, die Niederlande, Deutschland wie ein Feuer durchlief, und jene vielnamigen Albigenser, Waldenser, Lollarden uf weckte.

Bibliographic information