Graz; Geschichte und Topographie der Stadt und ihrer Umgebung: mit einem Anhange über Eisenerze, Braunkohlen, Braunkohlenflora, Mineralquellen und Curorte in der Steiermark

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Verlag der Geschäftsführung der 48. Versamml. der Dt. Naturforscher und Ärzte, 1875 - Graz (Austria) - 433 pages
 

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Page 80 - Ich hän gemerket von der Seine unz an die Muore, von dem Pfade unz an die Traben erkenne ich al ir fuore: diu meiste menege enruochet wies erwirbet guot.
Page 426 - V), fühlt sich davon umsomehr betroffen, als er in südwestlicher Richtung eine ausgedehnte Plattform vor sich hat, mit Dörfern und Kirchen reichlich geschmückt, die derselbe Kalkstein durch die horizontale Lagerung seiner Bänke bedingt. Der Donatiberg ist dieserwegen eine große Merkwürdigkeit nicht bloß für die Umgebung von Sauerbrunn, sondern für die ganzen südöstlichen Alpenländer.
Page 426 - Donatiberg zurück: ..Der Glanzpunkt in der Landschaft bleibt stets der Donatiberg, der sich gegen Sauerbrunn gerade in's Profil stellt, und als zugespitzter Kegel mit schroffem Felsgewände erscheint. Seine Gipfelform verdankt er der steilen Stellung der Nulliporenkalkschichten. aus denen er besteht. Die beinahe überhängende Knickung derselben ist vom sogenannten Triestiner Kogcl , einem der beliebtesten Punkte für Morgenpromeuaden, sehr deutlich zu sehen.
Page 254 - niemand sich unterstehe, in diesem hochbefreiten Landhaus zu rumohren, die Wöhr, Tolch oder Brodmesser zu zucken, zu balgen und zu schlagen, gleichfalls mit ändern Wöhren ungebühr zu üben, oder Maulstreich auszugeben.
Page 38 - Wichtigkeit, und wurde eigentlich erst durch ihre Kenntniss die Hinneigung völlig behoben, dass man den Sotzkahorizont in der Schichtreihe ungebührlich weit zurücksetze. Dadurch, dass Stur die Braunkohlengebilde „die Schichten von Eibiswald und Sotzka" nennt, ist jedem Missverständniss am besten vorgebeugt. Es besteht auch kein Hinderniss dagegen, dass man beide mit einem dem Geologen geläufigen Namen als aquitanische Stufe bezeichne. Die in neuester Zeit sich mehrenden Funde von llesten eines...
Page 426 - Morgenpromenadeu, sehr deutlich zu sehen. Wer da weiss, dass es der miocäne Nulliporenkalkstein ist, der solche Formen darbietet (so behaupten wenigstens die Geologen, die den Berg untersuchten. Sollte er der unteren...
Page 39 - Anthmcothernims und einer Flussschildkröte (Trionyx), die wir von den bei Eibiswald längst bekannten Species nicht zu unterscheiden vermögen, machen es wahrscheinlich, dass im Süden des Landes sowohl in den limnischen als in den marinen Ablagerungen mehrere Horizonte ineinandergreifen, Steiermark...
Page 240 - ... entsendeten sogleich durch eine Deputation eine Adresse an den Erzherzog, in welcher sie demselben die Gefühle ihres ') Göth, Das Joanneum in Graz, geschichtlich dargestellt zur Erinnerung an seine Gründung vor 50 Jahren. Graz 1861. S. 12 ff. tiefsten Dankes ausdrückten und feierlich gelobten, das ihnen anvertraute Heiligthum der Wissenschaften „zu bewahren, zu bereichern, zu verschönern und im Zustande blühender Erhaltung den Nachkommen zurückzulassen1'.
Page 80 - Seine wandt' ich meine Schritte Von der Trave bis zum Po kenn ich der Menschen Sitte.) e..
Page 426 - Ergebnis der Combination von Schichtenfaltung, Bruch und Einsturz, würde dieser Berg für sich allein hinreichen, den Curort zu einem geologisch interesanten Object zu machen.

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