Journal für praktische Chemie, Volume 42

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Barth, 1847
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Page 60 - Hertreibens zu einem horizontalen, ungefähr klafterlangen Streifen geformt hatte. Diese Wolke sah man mit einem Male in feuriges Erglühen versetzt und nach allen Richtungen Blitze zucken, gleichzeitig zwei Feuerstreifen scheinbar aus ihr nach der Erde niederfahren, worauf die beschriebenen Kanonenschläge erfolgten. Gleich darauf sah mau an dem Punkte der feurigen Wolke eine aschgraue Wolke von rosettenartigem Umrifs längere Zeit stehen, die, nach Nordost und Südwest sich theilend, in Streifen...
Page 57 - Kohlenlagen nicht eines so unendlich langen Zeitraumes bedurfte, als die Geologen gewöhnlich anzunehmen geneigt sind. Auch dient die obige Methode dazu, die Bildung der fossilen Harze recht anschaulich zu machen. Venetianischer, auf diese Weise mit Zweigen von Pinus larix oder dem...
Page 136 - Baryterde kein Superoxyd gefällt. Nur wenn die Menge der hinzugesetzten Chlorwasserstoffsäure sehr gering gewesen ist, kann man nach 12 Stunden eine sehr geringe Menge von schwarzem Superoxyd erhalten. Auf diese Erfahrung, dafs in einer Auflösung von Kobalt.oxyd, welche freie Chlorwasserstoffsäure enthält, die ganze Menge des Metalls sich vermittelst Chlorgases in Superchlorid verwandelt, während das Chlornickel sich dadurch in der sauren Auflösung nicht verändert, gründete ich eine Scheidung...
Page 57 - Terpenthin hatte, unter gleichzeitig erfolgter Veränderung seines specifischen Geruches, nach einem Jahre schon fast die Fähigkeit verloren, sich in Weingeist aufzulösen, näherte sich also in dieser Beziehung dem Bernstein, der bekanntlich von Weingeist fast gar nicht aufgenommen wird. Man wird es wohl nicht ganz unwahrscheinlich...
Page 353 - ... grosser Theil des Salzes gänzlich zersetzt und Iridium reducirt. Die beste Darstellungsweise ist aber die durch Reduction mittelst schwefliger Säure, wobei man zugleich die grösste Ausbeute erhält. Die Lösung des durch schweflige Säure reducirten KaliumIridiumchlorides, aus welcher der grösste Theil des Sesquichlorürsalzes durch kohlensaures Kali gefällt worden ist *), behält bei gewöhnlicher Temperatur ihre olivengrüne Farbe; erhitzt man sie aber, so wird sie nach einiger Zeit roth...
Page 431 - Anschaunng und. genauerer Untersuchung kommen zu lassen. Hr. Hartig entsprach alsbald dieser Aufforderung, und die genannte, hier eben vorliegende Masse gelangte am vergangenen Sonntag nach Breslau. Es wurde mir nun sogleich eine zur quantitativen Untersuchung hinreichende Menge von derselben übergeben. Die näheren Resultate der Analyse werde ich später der Section mitzutheilen nicht unterlassen, und begnüge mich gegenwärtig nur mit der Bemerkung...
Page 57 - Temperatur befunden haben sollten, sondern meine nur, dafs die von mir gewählte Verfahrungsart, welche ich auch den Chemikern für Analysen, namentlich zur Erreichung geognostischer und geologischer Zwecke, empfehle, dazu diene, den...
Page 351 - Gemenge hineinleitet , bis fast alles mit olivengrüner Farbe gelöst ist , so wird das Chlorid unter Bildung von Schwefel - und Salzsäure in Sesquichlorür umgewandelt. Enthält das Chlorür nur geringe Beimengungen von Platin , Palladium , Osmium, Rhodium und Ruthenium, so bleiben diese ungelöst zurück, weil die Doppelchloridsalze dieser Metalle bei gewöhnlicher Temperatur von der schwefligen Säure nicht verändert werden und um so weniger löslich in Wasser sind , je gesättigter dieses mit...
Page 61 - Schmiedefeuer sehr rasch und lässt sich unterm Hammer leicht strecken, auch mit der Stahlfeile bearbeiten, wobei sie sich rasch und stark erhitzt. — Nächst dem Vorfall in Hauptmannsdorf verbreitete sich die Nachricht, der Blitz habe auch zu gleicher Zeit in das | Stunde von der Stadt gelegene Dominialhaus, in dem sogenannten Ziegelschlage, welches ein armer Familienvater Namens Pohl bewohnt, ohne zu zünden, eingeschlagen.
Page 357 - Wasser , ist unlöslich in Weingeist. Benetzt man die Kryslalle mit Wasser, so verbinden sie sich damit, werden undurchsichtig und gelb von Farbe und verlieren ihren Glanz. Stark erhitzt entweicht schweflige Säure und es bleibt Iridium und Chlorkalium zurück. Von Alkalien wird es schwer zersetzt und Königswasser verwandelt es erst nach längerer Zeit in Iridiumchloridsalz. Es enthält nur halb so viel schweflige Säure , als die obige Verbindung und die ausgetretene Säure wird durch Chlor ersetzt....

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