Agrarhistorische abhandlungen, Volume 1

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S. Hirzel, 1880 - Land tenure - 1145 pages
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Page 30 - Agriculturae non student ; majorque pars eorum victus in lacte, caseo, carne consistit ; neque quisquam agri modum certum aut fines habet proprios ; sed magistratus ac principes in annos singulos gentibus cognationibusque hominum qui una coierunt, quantum et quo loco visum est agri attribuunt atque anno post alio transire cogunt.
Page 181 - ... Hack- und Blattfrüchte, deren Anbau anfangs durch gerichtliche Entscheidungen erstritten wurde, beliebig und im unregelmässigen Wechsel mit Getreide ohne Rücksicht auf das gleichzeitige Verfahren seiner Feldnachbaren einschiebt. Jetzt ist hier auch das sogenannte Herbstgrün sehr verbreitet, dh der Anbau der Stoppel mit Rüben und Spörgel, auch mit Buchweizen zur Grünfütterung. Die alte Osnabrückische Zweifelderwirthschaft unterscheidet sich also von der alten rheinländischen dadurch,...
Page 85 - Kapitel: cum bettum clvitas aut illatum defendit aut infert, magistratus qui eo bello praesint, ut vitae necisque habeant potestatem, deliguntur. in pace nullus est communis magistratus, sed principes regionum atque pagorum inter suos ius dicunt controversiasque minuunt.
Page 242 - Vasto ibi meatu, bis dierum noctiumque singularum intervallis, effusus in immensum agitur Oceanus, aeternam operiens rerum naturae controversiam : dubiumque terrae sit, an parte in maris. Illic misera gens tumulos obtinet altos, aut tribunalia structa manibus ad experimenta altissimi aestus, casis ita impositis: navigantibus similes, cum integant aquae circumdata: naufragis vero, cum recesserint : fugientesque cum mari pisces circa tuguria venantur.
Page 131 - Gesanunteigenthum noch das Sondereigenthum an Aeckern und Wiesen in einem nothwendigen Zusammenhange sei es mit der Feldgraswirthschaft oder mit der Dreifelderwirthschaft oder irgend einem sonstigen Systeme. Von denen welche die Ursprünglichkeit der Dreifelderwirthschaft behaupten scheinen Manche die Feldgraswirthschaft überhaupt gar nicht zu kennen. Andere wissen nur etwas von derjenigen entwickelten Feldgraswirthschaft welche erst in den letzten Jahrhunderten an die Stelle der Dreifelderwirthschaft...
Page 130 - Verständniss des germanischen Agrarwesens bringen konnte, schwerlich zum Abschluss zu bringen sein. Dies ist aber in sofern gleichgültig, als wir auf anderem Wege zu der Ueberzeugung gelangen, dass bei den Germanen beides in inniger Verbindung zusammentraf: der periodische Wechsel im Besitze und der Wechsel der Felder als Ackerland und Grasland. Mir ist dies erst völlig klar geworden durch die Bewirthschaftung der sogenannten Wildländereien, wie sie sich noch auf vielen Trierschen Feldmarken...
Page 128 - Die Stelle bekommt von selber einen vernünftigen Sinn , wenn man an die primitive wilde Feldgraswirthschaft denkt: Die Germanen haben kein besonderes permanentes Ackerland ; dieses durchläuft...
Page 513 - Die Verfassung der Land-, Alpen- und Forstwirthschaft der deutschen Schweiz in ihrer geschichtlichen Entwicklung vom XIII. Jahrhundert bis zur Gegenwart.
Page 181 - Spätherbst hinein erhalten, indem die Stoppel des Winterfeldes erst im Frühling zur Sommersaat und die des Sommerfeldes erst spät im Herbst zur Wintersaat aufgebrochen wurde. Jetzt, nach Abschaffung der Stoppelweide, Ablösung der Weideservituten und Auftheilung der Marken wird die Stoppel beider Felder fast durchweg vor Michaelis aufgebrochen. Mit Aufhebung des Flurzwanges ist eine Art freier Wirthschaft eingetreten, welche aber bei dem noch häufigen Fortbestande der Gemenglage (es sind zwar...
Page 542 - Corporations-Waldungen und für diejenigen Privatwaldungen, welche nach der Definition des Gesetzes zu den Schutzwäldern gehören. Als solche sollen alle Waldungen angesehen werden, welche »vermöge ihrer bedeutenden Höhenlage oder durch ihre Lage an steilen Gebirgshängen, auf Anhöhen, Gräten, Rücken, Vorsprüngen oder in Qöellengebieten, Engpässen, an Rufen, Bachund Flußufern, oder wegen zu geringer Waldfläche einer Gegend zum Schütze gegen schädliche klimatische Einflüsse, Windschaden,...

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