Friderici Ritschelii Opuscula philologica: Ad Plautum et grammaticam latinam spectantia

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B.G. Teubner, 1868 - Classical philology
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Page xv - Eines schickt sich nicht für alle! Sehe jeder wie er's treibe, Sehe jeder wo er bleibe, Und wer steht, daß er nicht falle!
Page 615 - V. 401 sed quasi poeta, tabulas quom cepit sibi, quaerit quod nusquam gentiumst, reperit tarnen, facit ittud ueri simile quod mendacium est, nunc ego poeta fiam: uiginti minas, 405 quae nunc nusquam sunt gentium, inueniam tarnen.
Page 751 - Im Curculio begegnen wir einer Komödie, die sich durch Armseligkeit der Erfindung und Mangel jeden spannenden Interesses noch ungünstiger [sc. als der Mercator] auszeichnet. Sie beginnt eigentlich mit der Entwickelung; kaum hören wir, daß eine Verwickelung da ist, eine Verlegenheit statt findet, als Curculio auftritt, wohl ausgerüstet schon mit allen Mitteln zur Lösung. Der durch einen einfachen, aller Genialität entbehrenden Betrug ge-wonnene Ring erfüllt ohne alles Hinderniss die Wünsche...
Page 356 - Docet autem Varro neque in hac fabula neque in aliis esse mirandum , quod actus impares scaenarum paginarumque siut numero, cum hacc distributio in rerum descriptione , non in numero versunm constituta sit, non apud Latinos modo, verum etiam apud Graecos ipsos.
Page 189 - Kecht haben, uns Ihrer überaus freien und anscheinend oft bis zur Willkür kühnen Behandlung des Plautus nicht anzuschliessen : es war eben nur ein relativer Standpunkt, auf dem wir uns niedergelassen hatten, während Sie mit Adlerfluge über ihm schwebten, und mit einer durch Zeit und Raum nicht gehemmten unmittelbaren Anschauung und Nachschöpfung den Typus der altrömischen Komödie in Sich trugen. Ohne Selbstvorwurf also, aber mit freudiger Bewunderung Ihrer hochbegabten Natur, bekenne ich...
Page xviii - Tacitua wiederkehrt. lehren auch gar keine Hoffnung bleibt, da man weiss, welche Macht es ist, gegen die der Kampf selbst für Götter zu schwer ist. Doch dies alles möchte hingehen und könnte mit grossmüthigem Schweigen bedeckt werden. Aber dieses grosse Kind, das nichts gelernt hat, nimmt sich heraus unter Männern mitzureden, indem es sich zum internationalen Strafapostel aufwirft und, als...
Page 454 - Sachlage, dass ein facul statt fädle (facul est, fädlest} zwar in manchen Stellen möglich, in keiner jedoch nothwendig, in nicht wenigen unmöglich ist, den Schluss ziehen, dass facul dem Dichter wirklich so fremd war wie seinen Handschriften. IV. illim istim exim und verwandtes.*) 472 Es ist eine Thatsache der lateinischen Sprache, die dadurch, dass wir ihre tiefere Bewandtniss nicht nachzuweisen •) [Ehein.
Page xix - C'est à nous qu'il appartient de vérifier et de classer enfin toutes les idées émises à côté de nous depuis cinquante ans par nos voisins. Telle est la tâche immense où je veux prendre une part selon mes forces. Mais que de connaissances diverses ne faut-il pas posséder pour remplir même cette part minime ! Il est d'une prudence nécessaire de chercher de tous côtés des secours et des appuis. J'en ai déjà trouvé chez ceux d'entre...
Page 538 - testan possum in optimis et septingentorum et amplius annorum membranis, non tantum apud poetas iis in locis, ubi metri ratio id postulat, sed etiam in prosa apud oratores et philosophos reperiri crocodilus cet.
Page xii - einem so wesentlichen Theile beruht. Denn es ist ja hier nur eine verschiedene Stellung der beiden Elemente (Consonanz und Dissonanz), wenn der daktylische Hexameter vom Widerspiel zwischen Vers- und Wortaccent in der ersten Vershälfte übergeht zur Lösung des Zwiespaltes in der zweiten, und wenn anderseits der dramatische Vers das Widerspiel am Anfang und Ende dort gestattete, hier mit Wohlgefallen suchte, die Verschmelzung dagegen mit so merkwürdiger Consequenz des rythmischen Gefühles in die...

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