Östreichische militärische Zeitschrift, Volume 2

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Gedruckt bei Unton Strauss., 1831 - Military art and science
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Popular passages

Page 298 - Manöver müssen aber auch hintan« lich gesichert seyn. Der Maßstab hierzu liegt häusig in der moralischen Beschaffenheit der Armee und in den Fähigkeiten ihrer Generale. Friedrich verlor die Schlacht von Collin, weil er im Angesichte einer gut geordneten und aufmarschirten Armee, ja unter ihrem Kartätschenfeuer, am Fuße...
Page 293 - Er ist der wich» tigste des ganzen Buches/ und ebenso auf Strategie als auf Taktik bezüglich. Die verständige Verbindung der Defensive mit der Offensive ist die Bürgschaft des Erfolgs. Je weniger Verstand in der Leitung, desto mehr Blut und Opfer. Das Dastehen und sich...
Page 56 - Der Überrest bestand aus Engländern, Holländern, und dem größten Theile nach aus Truppen norddeutscher Fürsten, und Danen in dem Solde Englands und Hollands. Es war also natürlich, daß der Krieg in den Niederlanden nach englischen und hollandischen Interessen und Ansichten geführt werden mußte, und diesen beiden Mächten lag Alles an dem Besitze der Küste und ihrer nächsten Provinzen. Der große...
Page 292 - Corps in Vorschlag gebracht, die nach einem kombinirten aber geheimen Plane vorgehen, den Feind Tag und Nacht beunruhigen, nie eine allgemeine Schlacht annehmen, überall die Landbewohner in Bewegung setzen, den Aufstand im Rücken und in den Flanken des Feindes begünstigen, seine Bewegungen beunruhigen, ihn zwingen, seine großen Massen in kleine Abtheilungen zu brechen, sich schnell vereinigen sollten, um ihn theilweise zu schlagen, usw Ein ähnlicher Kriegsplan wurde dem Kaiser Napoleon im Iahre...
Page 71 - Das Werk senkte sich auf der einen Seite bis an den Fluß hinab; auf der andern lief es schief auf dem erwähnten Hügel fort. Die ganze Fronte wurde jedoch so von Gebüschen umhüllt, daß man sich in der Ferne kein genaues Bild von dessen Gestalt und Ausdehnung machen konnte. Der linke Flügel der Landtruppen hielt sich an das Flußufer unterhalb des Werkes, indeß der rechte sich in einem Halbkreise aufwärts um die Nordseite der Verschanzung bewegte, in der Absicht, dort wieder an das Ufer zu...
Page 75 - Puzenduhn, wo bekanntlich ein englischer Posten stand. Die Letztere bemächtigte sich des oberen Theiles dieses Dorfes , und steckte dasselbe in Brand. — Inder Mitte ging das Hauptkorps gerade auf die englische Linie los, wo sieder Stadt am nächsten war, und griff ein Piket Seapoys an. Die feindlichen Massen waren von Schwärmen einzelner Schützen umgeben. Sie drangen endlichzwischen zwei Pikets durch, erreichten einen nur einen Büchsenschuß vor dem rechten Flügel der Stellung gelegenen Hügel,...
Page 23 - Zeitverlust sey ein wesentlicher Nachtheil für die gemeine Sache, und ein beträchtli» cher allein schon als ein Unglück zu betrachten; weil sonst der Feind in der Offensive zuvorkommen, und überall durchdringen würde, weil man überall zu schwach sey. III. Überall wo man, von Hüningen bis an das Meer, die doppelte auch dreifache Reihe der feindlichen Festungen durchbreche, — ließe man nicht nur Festungen, sondern auch feindliche Armeen auf seinen Flanken. Daher müßte man eine beträchtliche...
Page 168 - Großvezier, durch die zusammenstimmenden Bewegungen der Generale Romanzow und Kamenskoi in Bulgarien zwischen Silistria und Schumla völlig umzingelt, v°on jeder zu hoffenden Unterstützung abgeschnitten war, auch seine Armee in offene Empörung gegen ihren Feldherrn auszubrechen drohte, blieb ihm kein anderes Mittel übrig, als um Frieden zu bitten, welcher, wie gesagt, in dem russischen Feldlager nach den von den Siegern vorgeschriebenen Bedingungen abgeschlossen wurde. Rußland gab zwar der...
Page 16 - Charlemont eingeschloffen halten, odev auch, wenn es nicht allzu beschwerlich befunden wird, diese Festung belagern, überhaupt zu der großen Operazion nachdrücklich mitwirken, je nachdem die Umstände es an die Hand geben werden; über welche sich im Voraus unmöglich etwas Verläßliches sagen läßt, auf welche man aber stets gefaßt, sie augenblicklich zu benutzen bereit, — 'mit Allem, was um sie zu benutzen erforderlich ist, versehen, — zu augenblicklichen und behenden Bewegungen fertig,...
Page 61 - Der Vortrab stieß an jeder Wendung des Weges auf unvollendete Schanzen und Pallisadirungen, die von den Birmanen eiligst verlassen wurden. — Endlich erreichte Campbell das kleine Dorf Kogien, das an demselben Morgen niedergebrannt worden war. Der Pfad gelangte hier an einen Morast und Bach, über welchen eine hölzerne, bei hundert Ellen lange, und sehr schmale Brücke führte. Am jenseitigen Ufer stand eine feindliche Schar, und schien den Übergang hindern zu wollen. Ein Paar Schrapnels *) *)...

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