Geschichte der christlichen Kirche, Volume 1

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L. Fr. Fues, 1863 - Church history
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Page 119 - ... sich so nur das Judenthum im Universalismus des Christenthums durch den Tod Christi auch zu den Heiden. Wenn nun aber auch, so betrachtet, die Heiden die erst nachher Hinzugekommenen und zur Theilnahme blos Zugelassenen zu sein scheinen, so wird um so grösseres Gewicht darauf gelegt, dass sie jetzt in den vollen Genuss des gleichen Bürgerrechts eingesetzt worden sind , sie sind nicht mehr Fremde und Beisassen, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes, und der Verfasser des Epheserbriefs...
Page 257 - ... geoffenbart hat, kann nicht anders erkannt werden, als durch die Gemeinden, welche die Apostel sowohl durch das lebendige Wort ihrer Predigt als durch die nachher hinzukommenden Briefe gestiftet haben. Verhält es sich nun so, so stehtauch fest, dass die Lehre, welche mit dem Glauben der apostolischen Stamm- und Muttergemeinden übereinstimmt, für wahr zu halten ist, weil sie ohne allen Zweifel das in sich begreift, was die Gemeinden von den Aposteln, die Apostel von Christus, Christus von Gott...
Page 1 - Gottes vorn ewigen Throne der Gottheit auf die Erde herabgestiegen und im Leibe der Jungfrau Mensch geworden ist. Wer hierin nur ein schlechthiniges Wunder sieht, tritt eben damit aus allem geschichtlichen Zusammenhang heraus; das Wunder ist ein absoluter Anfang, und je bedingender ein solcher Anfang für alles Folgende ist, um so mehr muss auch die ganze Reihe der in das Gebiet des Christenthums gehörenden Erscheinungen denselben Charakter des Wunders an sich tragen: so gut auf dem...
Page 39 - Nur das Wunder der Auferstehung konnte die Zweifel zerstreuen, welche den Glauben selbst in die ewige Nacht des Todes verstosseu zu müssen schienen. Was die Auferstehung an sich ist, liegt ausserhalb des Kreises der geschichtlichen Untersuchung.
Page 40 - Voraussetzungfür alles Folgende ist, ist nicht sowohl das Factische der Auferstehung Jesu selbst, als vielmehr der Glaube an dasselbe.
Page 404 - Wir wissen, dass Engel über die Früchte der Erde und die Entstehung der Thiere gesetzt sind , wir loben und preisen sie als die, welchen das für unser Geschlecht Nützliche von Gott anvertraut ist, aber wir erweisen ihnen nicht die Gott gebührende Ehre s).
Page 479 - Solchen sendet er seinen Frieden ; wo zwei sind, da ist auch Er, wo Er ist, da ist der Böse nicht.
Page 374 - Weh gegeben habe und die niemand ihnen verweigern dürfe.« Wer so sich als die Seele der Welt weiss, dem müssen unstreitig zu seiner Zeit die Zügel der Weltherrschaft von selbst in die Hände fallen.
Page 21 - Hauptpunkte zusammen, und das Christentum erscheint, in seinen weltgeschichtlichen Zusammenhang hineingestellt, als die natürliche Einheit aller dieser Elemente, die bei aller Verschiedenheit und Mannigfaltigkeit einem und demselben...
Page 380 - ... Bewusstsein der heidnischen Welt nahe zu bringen und den trennenden Unterschied so gering als möglich erscheinen zu lassen, die Logosidee zur herrschenden Zeitvorstellung wurde. Sie eignete sich in der Form, die sie namentlich bei Justin hat, ganz besonders dazu, Christliches und Nichtchristliches mit einander zu vermitteln. Derselbe Logos, welcher Mensch geworden ist, hat nicht nur in den jüdischen Propheten das Künftige vorhergesagt, sondern auch in der heidnischen Welt alles gewirkt, was...

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