Die zwei ersten Jahrhunderte der Schweizergeschichte: Von der Stiftung der Bünde bis zur Reformation. Vorlesungen gehalten zu Basel

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Druck und Verlag der Schweighauser'schen Buchhandlung, 1840 - 298 pages
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Page viii - ... Schweizergeschichte. Von der Stiftung der Bünde bis zur Reformation. Vorlesungen gehalten zu Basel von Dr. Heinrich Gelzer, Docent an der Universität Basel. Basel , Schweighauser. 1840. XII. 298 S. gr. 8. — Der Verfasser bemerkt in der Vorrede : ,, In der Behandlung des Stoffes war ich gewissermassen in die Mitte gestellt zwischen die poetische Schönheit des Müllerschen Werkes und die rein kritische, die bisherige Basis aufgebende neuere Forschung von Kopp.
Page 298 - Leben, half Napoleon entthronen. Es wird gewiß bald dahin kommen, daß Schriftsteller der Geschichte, die bloß durch Geschichte ins Leben blicken, von denen, welche die Geschichte durch das gegenwärtige Leben auffassen und darstellen, scharf und klassenweise werden unterschieden sein. Dann werden die leider doch noch zu geistreichen Faselbücher nicht gelesen werden können und bald nicht mehr geschrieben...
Page 233 - Gott gebe euch einen guten seligen Morgen, ihr lieben Freunde und ihr liebes Volk". Darauf dankten sie ihm. Also that er das Glasfenster wieder zu und setzte sich bei uns nieder. Da erzählte ich ihm, wie ich aus fernen fremden Landen zu St. Maria Magdalena und zu St.
Page 19 - J. 1307 gelebt und an den Orten, wo Gott für das Glück seiner Thaten gedankt wird, solche Unternehmungen wider die Unterdrücker der Waldstätte gethan , durch die dem Vaterland Vortheil erwachsen, so dass er das dankbare Andenken der Nachkommen verdient*).
Page 229 - Bischos, er wolle mir das erlassen und ersparen, da es mir gar schwer und bitter peinlich zu thun wäre. Das bat ich ihn mehr als einmal. Er wollte mir es aber nicht erlassen und ersparen. Und ich mußte das aus...
Page 298 - Wer ist denn vermögend, Geschichte zu schreiben oder zu lesen? Doch nur solche, die sie als Gegenwart verstehen! Nur diese vermögen das Vergangene zu beleben und es sich gleichsam in Gegenwärtiges zu übersetzen. Daher ist das Wort von Friedrich Schlegel: >Der Historiker ist ein rückwärtsgekehrter Prophet...
Page 294 - Die Geschichte der Religion, der Rechtsgelehrsamkeit, der Philosophie, der Künste und schönen Wissenschaften ist auf sichere Weise von der Staatsgeschichte unzertrennlich.
Page x - Stoff ist, den er bearbeitet, hier aber ein Organismus höherer Art, zu dessen Haupt ihn Gott gesetzt hat und mit welchem er innerlich eins werden soll. Ich wiederhole es, daß dieser Gegensatz des Despotismus und der Freiheit bei den verschiedensten Formen der Verfassung gedacht werden kann: eine absolute Monarchie kann durch den Geist der Regierung im edelsten Sinne frei sein, wie eine Republik des härtesten Despotismus empfänglich ist, obgleich freilich auch manche Formen den einen oder den...
Page 229 - Und ich erzählte ihm so viel, daß ihm seine Augen vom Weinen übergingen. Darnach sagte er uns viele liebliche, göttliche Lehre. Endlich hob ich an und sprach: „Lieber Bruder Klaus, ich habe in unfern Landen und auch hier gehört, ihr sollet nicht essen noch trinken und sollet in fast vielen Jahren nicht gegessen noch getrunken haben, wie ist es darum?" Er antwortete mir und sprach: „Gott weiß".

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