Biographisches lexikon des kaiserthums Oesterreich: enthaltend die lebensskizzen der denkwürdigen personen, welche seit 1750 in den österreichischen kronländern geboren wurden oder darin gelebt und gewirkt haben, Volume 12

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K.K. Hof- und staatsdruckerei, 1864
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Page 245 - Deutschland steht auf; der preußische Adler erweckt in allen treuen Herzen durch seine kühnen Flügelschläge die große Hoffnung einer deutschen, wenigstens norddeutschen Freiheit.
Page 329 - Über die literarische Wechselseitigkeit zwischen den verschiedenen Stämmen und Mundarten der slavischen Nation...
Page 197 - Abhandlung über Mineralquellen in allgemein wissenschaftlicher Beziehung und Beschreibung aller in der österreichischen Monarchie bekannten Bäder und Gesundbrunnen.
Page 461 - Forstordnung zu verdanken, indem vor ihm die Wal» düngen meistens planlos verwüstet, und ausgerottet waren, und so legte er den ersten Grund zu einer wohlthätigen Einrichtung, die auch für künftige Zeiten den Holzbedarf dem Lande sichert. Gegen seine Untergebenen war Kortum freundlich, herablassend und gefällig; galt es aber den Dienst seines Monarchen, so hielt er streng und genau auf pünktlich« Pflichterfüllung, ohne jedoch unbedeutende Vergehen mit Übertriebener Strenge zu rügen oder...
Page 167 - Stellung au« der llinbildungikrast gleichsam in einer Linie, ohne auch nur einen Absatz zu machen, die reizendsten Figuren mit Kreide hervorzurufen, an denen Richtigkeit der Zeichnung mit der Schönheit der Form wett» eiferte, Groß ist er in der malerischen Lompo.
Page 399 - Auerbach hat er die Schärfe der Beobachtung, den Scharfblick in die menschliche Seele, die strenge objektiv-epische Form, die Präzision und Naivität in der Behandlung gemein. Beiden aber reiht er sich an, durch die schlichte Wahrheit und Naturtreue seiner Schilderungen, durch ein glückliches Streben nach echter Schönheit der Kunstform, durch Tendenz und leidenschaftslose Selbständigkeit in...
Page 251 - Liebenswürdigkeit als des Erfolges seiner Theaterstücke sehr gefeiert wurde. Ich traf ihn fast in allen Gesellschaften, wo ich spielte, und da Körner die Musik sehr liebte, so schlossen wir uns bald aneinander an. Als es dann entschieden war, daß ich in Wien bleiben werde, bat ich Körner, mir eine Oper zu schreiben, wozu ich ihm die Sage vom Rübezahl vorschlug. Körner, der beide Aufführungen des „Jüngsten Gerichts...
Page 48 - Su> deten besonder« dann sandte, wenn diese in der Roth waren, er errichtete daselbst eine Glashütte, die erste des Landes, welche nach neuer Art die Mineralkohle brauchte, er verschönerte den Ort und die Gegend durch geschmackvolle Gar
Page 459 - ... ihnen ab und auf sich lenkte; aber dem Publikum, welches sich nur mit ihm unterhielt, war es sehr willkommen, und auch die mit ihm Beschäftigten mußten oft mitlachen. Er stand z. B. in einer Ecke der Bühne, hielt sich seine beiden Hände vor die Augen und schien erraten zu wollen, wer ihm das tue; oder er foppte sich selbst, indem er sich mit der rechten Hand auf die linke Schulter tippte, sich dann umsah und sich nicht wenig verwundert zeigte, niemand hinter sich zu erblicken. Ich habe gesehen,...
Page 459 - ... Beschäftigten mußten oft mitlachen. Er stand z. B. in einer Ecke der Bühne, hielt sich seine beiden Hände vor die Augen und schien erraten zu wollen, wer ihm das tue; oder er foppte sich selbst, indem er sich mit der rechten Hand auf die linke Schulter tippte, sich dann umsah und sich nicht wenig verwundert zeigte, niemand hinter sich zu erblicken. Ich habe gesehen, wie er während einer Liebesszene alle Knöpfe seines ganzen Anzuges an Rock, Beinkleid und Weste zusammenzählen wollte und...

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