Zerstreute Blätter, Volume 1

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Stettinische Buchhadlg, 1822 - Mythology, Norse
 

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Page 332 - Ich bin ein deutsches Mädchen! Mein Aug' ist blau, und sanft mein Blick; ich hab' ein Herz, das edel ist und stolz und gut. Ich bin ein deutsches Mädchen! Zorn blickt mein blaues Aug' auf den, es haßt mein Herz den, der sein Vaterland verkennt.
Page 334 - Ich halt es länger nicht aus! Ich muß die Laute nehmen, Fliegen den kühnen Flug! Reden, kann es nicht mehr verschweigen, Was in der Seele mir glüht. O schone mein! dir ist dein Haupt umkränzt Mit tausendjährigem Ruhm! du hebst den Tritt der Unsterblichen, Und gehest hoch vor vielen Landen her! O schone mein! Ich liebe dich, mein Vaterland! Ach sie sinkt mir, ich hab es gewagt!
Page 344 - Sie veranlass!e,, die ich viel, leicht nicht zwey anderen gethan habe. Sie ist : Geben Sie mir Nachricht von moralischen Einflüssen , die nach Ihrer Bemerkung meine Schriften , besonders der Messias, gehabt haben. Dieß ist mir vor allem andern Beyfal!
Page 334 - Thor! Ich bin ein deutsches Mädchen! Mein gutes, edles, stolzes Herz Schlägt laut empor Beim süßen Namen: Vaterland! So schlägt mirs einst beim Namen Des Iünglings nur, der stolz wie ich Aufs Vaterland, Gut, edel ist, ein Deutscher ist.
Page 335 - Höret Thaten der vorigen Zeit ! Zwar braucht ihr, euch zu entflammen, die Thaten der vorigen Zeit nicht, Doch tönen sie eurem horchenden Ohr, Wie das Säuseln im Laube, wenn die Mondennacht glänzt.
Page xviii - Ueberreste von den Liedern eines Römers auf ein im vierten Jahrhundert in seine Gefangenschaft gerathnes Teutsches Mädchen.
Page 344 - Beyfalle wichtig. Nur Sprößlinge von dieser Palme sind mir mehr werth, als andere auch grosse Palmenzweige; u. in so fern von Erweckung vaterländischer Gesinnungen die Rede ist, Ein Eichenblatt mehr, als Eichenkränze, die man nur dem Dichter gibt. Daß ich diese Bitte an Sie thue, muß Ihnen, und wird Ihnen, wie ich hoffe, ein starker Beweis seyn, daß ich sehr entfernt davon bin, Ihre feurige deutsche Thräne zu verschmähen.
Page 204 - Schwabin begeistert fand, daß er ein ganzes Buch der (wie man vermuthen kann) feinsten Lobgedichte und zärtlichsten Lieder auf sie verfertigte, die er dann auf Antrieb eines seiner Freunde mit der Zcit dem Publikum übergab.
Page xi - Lieder für eine wirkliche Erdichtung von mir hielt, oder ob er nur zu einer Uebertragung dieser Art so viel eigene Dichtungskraft voraussetzte; aber in beyden Fällen ist diese unbefangne Aufmerksamkeit eines so großen Dichters verführerisch genug, um mich über die nochmalige Ausstellung dieses Kunsiversuchs zu entschuldigen.*) 7.
Page 221 - Strome dieses unsterbliche Denkmal gewidmet ist, sollten nicht die Freude des Ausländers über dasselbe, und seine Bewunderung theilen? soll...

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