Ausgewählte werke, Volumes 11-12

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1845
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Popular passages

Page 99 - W,nn du es auch verschweigst, doch schäme dich Nicht, daß du Feinde hast — wer Feinde nicht Ertragen kann, ist keines Freundes werth. Dir müssen Feind sein: die die Knechtschaft wollen! Dir müssen Feind sein: die die Wahrheit sürchten! Dir müssen Feind sein: die das Recht verdrehen! Dir müssen Feind sein: die von Ehre weichen! Dir müssen Feind...
Page 100 - Himmelsseuers, dann erwärmest du Die Guten und sie schließen sich an dich. Du aber sei der Feinde wahrster Freund Und lasse nicht von ihnen ab mit Worten Und Blicken, Beispiel, selbst mit langem Schweigen, Zurückgezogenheit, di.r schwerem Tadel! Der Gute ist des höchsten Lobes werth, Der Thoren zu gewinnen weiß zum Guten. Und sieh — es bitten sür die Unglücksel'gen Ihr Vater — ihre Mutter aus der Grust!
Page 93 - Jemand" von den Frauen hält, So frevelnd oder rein er's meint mit Liebe, So viel auch hält er von der Ehre, oder — So wenig, und so ist auch er geehrt ! Wer sich nicht achtet, ehrt die Frauen nicht, Wer nicht die Frauen ehrt, kennt er die Liebe ? Wer nicht die Liebe kennt, kennt er die Ehre ? Wer nicht die Ehre kennt, was hat er noch ? That thy thoughts may be like roses...
Page 44 - Du hast die Mutter — aber mehr kein Kind! — Geh fleißig um mit deinen Kindern! habe Sie Tag und Nacht um dich, und liebe sie, Und laß dich lieben einzig-schöne Iahre!
Page 44 - Du siehst ihm weinend nach, bis er verschwindet, Und nimmer wird er wieder dein! Er kehrt Zurück, er liebt, er wählt der Iungfrau'n eine, Er lebt!
Page 36 - Auge unwillkürlich An den schönen Abendstern sich heftet; Daß du, wenn die Sonne dich einst löset, Eine reine Perl' ihr mögest zeigen, Daß dein Denken sei wie Duft der Rose, Daß dein Lieben sei wie Licht der Sonne, Wie des Hirten Nachtgesang dein Leben, Wie ein Ton aus seiner sanften Flöte.
Page 18 - ABITURIENTENTAGES — wir verfolgen die Serie nachher noch. Ein bißchen. / Am populärsten wurde er durch seine didaktischen Sammlungen, etwa die Gedankenlyrik des LAIENBREVIERS .... D. : Nun tragen sich in ihren kleinen Händchen die Kinder mit der rothen würzigen Erdbeere — ihnen köstlicher als Schätze ! Die Kleidchen duften ; und die Finger duften, benetzt vom Rosenblut der reifen Frucht, worin des Himmels Säfte sich verwandelt, als wär' sie aus der Erd
Page 96 - Nun fahren sie mit deinem Munde fort Zu sprechen, wie aus abenddunkler Halle Des Traumes, oder in verschwiegner Stoa; Sie werden selbst in sanften Streit gerathen — Die Wahrheit geht hervor aus Streit der Weisen. Du hörst dann, weißt, was du begehrt; du drückst Zum Dank die Hand der Freunde aller...
Page 61 - Zeit verschwunden lind gottlich steht er in der alten Nacht Im Zauberglanz der großen Geister alle Im warmen srischen Urquell selbst des Gottes. Willst du von zweien Dingen wissen, welches Das Rechte ? — Nimmer ist es das Bequeme ! Was dir die meiste Mühe macht, das ist es! Das würde dir 's sogar!
Page 24 - Spnren folgen, Halb wollen wir der Nachwelt Bahnen brechen! Wir selber würden nie des Lebens Dattel Genießen, hätten Andre nicht schon, denkend So wie wir jetzt, den Banm für nns gepflanzt!

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