Josef Schreyvogels tagebücher, 1810-1823: mit vorwort, Volume 3

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Gesellschaft für theatergeschichte, 1903 - Theater
 

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Popular passages

Page 240 - Wenn Grillparzer (was bei dem Widerspruch, den er findet, möglich ist) sich wahrhaft an mich schließt, so kann ich gemeinschaftlich mit ihm 'große Dinge ausführen. Was ihm mangelt, habe ich, und so umgekehrt.
Page 201 - Grillparzer las mir heute den dritten Akt seiner Tragödie vor. Ich erklärte ihm mit Wärme und Wahrheit, daß er ein Dichter sei. Dieß Talent habe ich großenteils geweckt und ihm Selbstvertrauen gegeben. Er gesteht es auch.
Page 418 - Roderich und Kunigunde oder der Eremit vom Berge Prazzo oder die Windmühle auf der Westseite oder die lange verfolgte und zuletzt doch triumphierende Unschuld...
Page 203 - Ich habe nun das ganze Stück von Grillparzer und las abends die zwei ersten Akte vor; die letzte Hälfte des zweiten Aktes ist sehr schwach und muß ganz verändert werden."43 Grillparzer noted after visiting him a few days subsequently that Schreyvogel felt considerably "abgekühlt.
Page 508 - Grillparzer auch sehr widerriet, die Verse drucken zu lassen. Es ist für ihn alles eingetroffen, was ich voraussagte. Mich scheint man von Seite der Oberzensur schonen zu wollen. Dies alles unter uns.'1...
Page 297 - Aliee hat gefallen. 20. Mai. Grillparzer war heute ziemlich lange bei mir und sprach mir über Fuljod. Der kleinliche, falsche Mensch hat ihn von mir abziehen wollen. Bis jetzt hält der Mar treu an mich. 22. Mai. Großings Antwort ist mäßig und mit Achtung geschrieben. Er war übrigens sehr gekränkt und heftig.
Page 373 - Kleists Friedrich von Homburg^ der heute unter dem Titel: die Schlacht bei Fehrbellin gegeben wurde, ist gänzlich (unter Lachen und Zischen) durchgefallen. Die Gemeinheit herrscht im Theater, wie überall.
Page 185 - Mein Nebenbuhler in der Übersetzung des Traumes ist - der junge Grillparzer. Für seine Jugend wirklich ein bedeutendes Talent.1" Diesem „bedeutenden Talent" war Schreyvogel kein Unbekannter, wie aus der Autobiographie zu ersehen ist: 7 Tagebucheintragungen vom 30.10., 31.10.
Page 170 - Charwoche und also kein Theater. Ich kam frühe nach Hause und beschäftigte mich mit der Abkürzung des Lear. — Fuljod bezeigte mir heute sein Vergnügen über die schnelle Bearbeitung der Macht der Verhältnisse.
Page 295 - Die ganze Stadt ist durch die Sappho in Bewegung gesetzt. Das Glück des jungen Mannes ist gemacht [...] Die Großen machen sich mit dem Verfasser der Sappho zu tun.

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