Das Princip der Strafe in seinem Ursprunge aus der Sittlichkeit: eine philosophisch-juristische Abhandlung

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Schulz, 1874 - Criminal act - 54 pages
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Page 35 - Non enim sufficit mores in melius commutare, et a factis malis recedere, nisi etiam de his quae facta sunt, satisfiat Deo per poenitentiae dolorem, per humilitatis gemitum, per contriti cordis sacrificium, cooperantibus eleemosynis.
Page 2 - Aussicht, dennoch ein schlechterdings aus allen Datis der Sinnenwelt und dem ganzen Umfange unseres theoretischen Vernunftgebrauchs unerklärliches Faktum an die Hand, das auf eine reine Verstandeswelt Anzeige gibt, ja diese sogar positiv bestimmt und uns etwas von ihr, nämlich ein Gesetz, erkennen läßt.
Page 10 - Gründen ausdrückt, die in der ganzen Natur sonst nicht vorkommt". Wendet man auf diese Thatsache das obige Begriffsschema an, so ergiebt sich zweierlei, namlich: erstlich, dass der Mensch ausser seiner Sinnlichkeit auch ein von Eindrücken der Sinne völlig freies Vermögen, sich durch blosse Begriffe zu bestimmen, die Vernunft besitzt, durch deren Besitz er eben...
Page 15 - Gottinnigkeit und das Gottvereinleben (§. 111) ist ein nach abwärts wirkender Grund der Sittlichkeit ; die Sittlichkeit und das Tugendvereinleben dagegen ist ein aufwärts steigender Grund der Gottinnigkeit. So können wir die unendliche Aufgabe der Religion und der Sittlichkeit in dem Worte vereinen: Sei gottinnig und ahme Gott nach im Leben!*) Zu einer ausführlichen Tugend - und Pflichtenlehre scheint Krause jene ethischen Principien nicht ausgeführt zu haben, sofern nämlich in dem noch nicht...
Page 2 - Auch ist das moralische Gesetz gleichsam als ein Faktum der reinen Vernunft, dessen wir uns a priori bewusst sind, und welches apodiktisch gewiss ist, gegeben, gesetzt, dass man auch in der Erfahrung kein Beispiel, da es genau befolgt wäre, auftreiben könnte.
Page 39 - In diesem allseitig gesollten gegenseitigen Beistande zum Schutze des sittlichen Handelns begründet sich der Staat als eine sittliche Nothwendigkeit.
Page 15 - Willen, des göttlichen und des kreatürlichen, das Aufnehmen des ersteren in den letzteren, dh sowohl Unterwerfung unter dessen Ansehen als das Erfülltwerdeu mit seiner Beschaffenheit.
Page 28 - Gedanken in einer Weise angebahnt, welche die Wahrheit im Deismus und Pantheismus festhält und das unendliche Wesen als selbstbewusste Geistigkeit begreift.
Page 42 - L. 32. de RJ 50. 17.: Quod ad jus naturale attinet, omnes homines aequales sunt.

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