Der Kranz des Kaisers: Genese und Bedeutung einer römischen Insignie

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Walter de Gruyter, Jun 17, 2010 - Art - 535 pages

Von den Insignien römischer Kaiser ist der Kranz im Bild am häufigsten belegt. Er war für die Darstellung des Kaisers von zentraler Bedeutung. Dennoch hat die altertumswissenschaftliche Forschung dem Kranz des Kaisers bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Diese Lücke schließt das Buch von Birgit Bergmann. Gestützt auf die archäologische und schriftliche Überlieferung analysiert und interpretiert sie zum ersten Mal systematisch die Formen, die Funktionen und die Bedeutungen der Kränze römischer Bilder (vornehmlich) des Kaisers. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen Lorbeer- und Eichenkränze. Zentrale öffentliche Kontexte ihrer Verwendung und Wahrnehmung waren der Kult, der Triumph und das Militär, hier vor allem die Verleihung von Kränzen als dona militaria . Chronologisch umspannt das Buch die Zeit von der Republik bis hin zu Traian. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse erlauben es, auch die Geschichte des wichtigsten kaiserlichen Kranzes neu zu schreiben: der corona civica des Augustus. Hier steht die bisher so noch nicht gestellte Frage im Mittelpunkt: Warum verlieh der römische Senat dem späteren Augustus ausgerechnet eine corona civica?

 

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Contents

Einleitung
1
I Der Kranz im Kult
5
II Der Kranz im Triumph
37
III Der Kranz im militärischen Kontext
109
IV Die Entstehung der corona ciuica des Princeps
185
V Der Kranz als Testfall Chancen und Grenzen der Realienforschung
207
VI ZusammenfassungSummary
213
Backmatter
221
Copyright

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About the author (2010)

Birgit Bergmann, Universität Regensburg.

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