Niccolò Jommelli als Opernkomponist: Mit einer Biographie, Volume 2

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Max Niemeyer Verlag, 1908 - Opera - 525 pages
 

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Popular passages

Page 346 - Man stelle sich einen so feuerfangenden Menschen vor, als ich war, dessen Haupthang die schönen Künste, sonderlich die Tonkunst, gewesen und der noch nie ein treffliches Orchester gehört, noch nie eine Oper gesehen hatte, diesen Menschen stelle man sich vor — wie er schwimmt in tausendfachen Wonnen, indem er hier den Triumph der Dichtkunst, Malerei, Tonkunst und Mimik vor sich sah!
Page 44 - Elles sont élevées aux dépens de l'Etat, et on les exerce uniquement à exceller dans la musique. Aussi chantent-elles comme des anges, et jouent du violon, de la flûte, de l'orgue, du hautbois, du violoncelle, du basson; bref, il n'ya si gros instrument qui puisse leur faire peur.
Page 147 - Ceci se pratique soit insensiblement par des degrés, soit tout à coup. Outre le fort et le doux, le très fort et le très doux, ils pratiquent encore un mezzo piano et un mezzo forte plus ou moins appuyé. Ce sont des reflets, des demiteintes qui mettent un agrément incroyable dans le coloris du son. (Peste! la jolie expression; le Père Castel ne dirait pas mieux.) Quelquefois l'orchestre accompagnant piano, tous les instruments se mettent à forcer à la fois pendant une note ou deux, et...
Page 61 - ... Verhältnis zur Musik: >Man lernt ihn meist nur als einen kaltherzigen Despoten kennen, dem Theater und Musik gerade recht waren, um seinen Sultanslaunen ungehindert die Zügel schießen zu lassen, und erblickt in der durch ihn heraufgeführten Glanzzeit der Stuttgarter Oper in letzter Linie einen Ausfluß seiner Prunkliebe und Verschwendungssucht. Aber dieses Urteil ist in seiner Einseitigkeit durchaus falsch, denn es berücksichtigt weder die hohe musikalische Bildung des Herzogs, noch sein...
Page 25 - Sittard, Josef: Zur Geschichte der Musik und des Theaters am Württembergischen Hofe nach Originalquellen (1458-1793).
Page 303 - W.Pfannkuch, in:Musik in Geschichte und Gegenwart, Bd. IX, Sp. 1738. -»Diesen Grundsätzen«, schreibt H. Abert, »entsprechen dann auch seine [Noverres] Werke. Die gewählten Fabeln sind durchweg bedeutend, ihre Ausführung geht allem Nebensächlichen streng aus dem Weg und hebt mit sicherem Griff den ethischen Kern des Ganzen heraus. Das sind keine stereotypen Reihen einzelner lose mit einander verbundenen Tanzstücke mehr, sondern getanzte kleine Dramen
Page 333 - Der Herzog hat mit seinen großen Künstlern das Unmögliche möglich machen, und ein glänzendes Feenspiel zum Erstaunen der guten Schwaben für Augen und Ohren geben wollen." „Der Anfang gleich ist eine Zauberen nach der andern; die Symphonie schön und neu. Das Andante macht die Anrufung der Climene an die Thetis mit einem Chor tanzender Priester. Im Presto stürzt alles zusammen, und Thetis erscheint in aller Pracht auf einem Thron. Die Arien sind für äußerst geübte...
Page 46 - Genuß bestehe. Ich kann Ihnen diese Rührung unmöglich verschweigen, denn mein Geist blieb die ganze Nacht in Bewegung und ergoß sich, wo [er] in Wehmut Linderung findet. Ich stand auf von meinem Lager, ich warf mich wiederum nieder, und j^^schicn in Seligkeit zu schwimmen.
Page 147 - ... qui mettent un agrément incroyable dans le coloris du son. (Peste! la jolie expression; le père Castel ne dirait pas mieux.) Quelquefois l'orchestre accompagnant piano , tous les instruments se mettent à forcer à la fois pendant une note ou deux , et à couvrir entièrement la voix , puis ils retombent subitement dans la sourdine : c'est un effet excellent.
Page 248 - Auch hatte, wie Abert betont, der mächtige Einfluß Metastasios, unter dem Verazi wie die meisten zeitgenössischen Librettisten stand, das Gute, daß deren »Niveau beträchtlich gehoben wurde und daß selbst die geringeren Talente unter ihnen in ihren Texten Charaktere und Situationen zu bieten vermochten, die einem wirklichen Meister der Dramatik Gelegenheit zur vollen Entfaltung seiner Kunst gewährten

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