Zeitschrift für vergleichende Sprachforschung auf dem Gebiete der indogermanischen Sprachen

Front Cover
Adalbert Kuhn
Vandenhoeck und Ruprecht, 1881 - Comparative linguistics
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 634 - Charge will be made if this card is mutilated or not returned with the book GRADUATE LIBRARY THE UNIVERSITY OF MICHIGAN ANN ARBOR, MICHIGAN DO NOT REMOVE OR MUTILATE CARD THE UNIVERSITY OF MICHIGAN .£^K Ipl^l^pl .^•^••'/r^lP^-^j,/;/.-.-.^ ' ^•<^;:^v^, >i si^v: r« * ; :^;:i : - ^ 3 9015 03971 S?
Page 63 - ... auch andere gekommen und haben ihn bereits veröffentlicht: Collitz in Bezzenberger's beitragen II, 305, ausführlicher III, 177 ff., Hübschmann ztschr. XXIV, 409 anm., Osthoff morphol. unters. 116 anm. Die beiden letztgenannten haben ihn von Verner mitgeteilt erhalten. Endlich F. de Saussure, mem. de la soc. de linguistique de Paris III, 369 (1878). Hätte mir daran gelegen, durch beibringen einer anzahl von beispielen die tatsache im allgemeinen festzustellen und formell ein Prioritätsrecht...
Page 63 - ... Über sein Verhältnis zu der tatsache der entdeckung des palatalgesetzes hat sich Joh. Schmidt selber, wenn mir nichts entgangen ist,- im ganzen zweimal öffentlich ausgesprochen. Zuerst in Kuhn's zeitschr. XXV 63 : „Dass die a, vor welchen skr. c, j, h statt k, g, gh stehen, den europäischen e entsprechen und durch ihre ursprünglich zwischen a und i liegende klangfarbe den Übergang der gutturalen in palatale bewirkt haben, lehre ich seit dem mai 1877 [von mir gesperrt, verf.] in meinen...
Page 243 - Es darf nicht auffällig erscheinen, dass diese analogiebildung von nur zwei formen ihren ausgang nahm. »Man muss«, sagt Brugman, morpholog. untersuch. I, 82 ganz richtig, »sich immer gegenwärtig halten, dass die bildung einer kategorie auf dem wege der analogie sich allmählich vollzieht. Wenn zb nach drei formen eine vierte gebildet ist, so bewirken nun die vier zusammen eine fünfte, die fünf zusammen eine sechste usw So können unter umständen von einer einzigen form hunderte von neuen...
Page 420 - G4), nicht aber die verschlusslaute, weil bei der Verengung der Stimmritze zum tönen die luft im mundraum nicht schnell und energisch genug bis zu dem zur erzeugung einer fortis (tenuis) nothwendigen dichtigkeitsgrad comprimirt werden kann.
Page 1 - Hier wird, ich muss wohl sagen gewohnheitsmäfsig, angenommen, das ursprüngliche a habe sich im europäischen in a und e gespalten. Es ist aber ganz ebenso möglich, dass in dem arischen a zwei ursprünglich verschiedene laute zusammengeflossen seien. Ausdrücklich dafür spricht der umstand, dass nur dasjenige arische a, welches europäischem e entspricht, sich öfter zu i schwächt, nicht aber das andere a, welches europäischem a gleich steht.
Page 295 - Devanàgarî alphabet, whence the following dilemma arose. If e or o was written, the quantity of the vowel was neglected, for a vowel preceding two consonants is always shortened, and e and о are signs of long vowels. If, on the contrary, i or u was written, the quality of the sounds e and o was insufficiently rendered«.
Page 181 - Völker s. 4 fl.). 1. Es fragte Zarathustra den Ahura Mazda: »Ahura Mazda, heiligster geist, gerechter schöpfer der irdischen wesen! Wem hast du dich zuerst von den menschen geoffenbart !), du Ahura, ausser mir dem Zarathustra? ') pareg im med. ist wörtlich »sich von jemand befragen lassen, sich jemand miUheilen«.
Page 64 - Die theorie Ascolis hat, so viel ich weiss, vor dem buche Ficks [die ehemalige Spracheinheit] nirgends anklang und Zustimmung gefunden. Erst nachdem Fick das ei auf die spitze gestellt hat, sieht man, dass schon Ascoli zum theilaufdem richtigen wege war, und nun ist man allzusehr bereit zu vergessen, dass Ascoli in manchen punkten gänzlich fehlgegriffen hat, und es ist, als suche man sich einzureden, Ascoli sei schon zum ziele gekommen
Page 418 - bildete sich ein allerdings streng systematischer parallelismus zwischen tonlosen und tönenden verschlusslauten (tenues und mediae) und tonlosen und tönenden Spiranten heraus. Eine darauf begründete eintheilung des systems der geräuschlaute würde allen anforderungen entsprechen, hätten wir es eben nur mit den genannten oder doch ähnlich entwickelten lautsystemen zu thun.

Bibliographic information