die aesthetischen elemente in der platonischen philosophie

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Page 161 - Sein ist im Grunde nur der Geist, mit dem er die todte Masse durchdrang und neu belebte, die harmonische Form, worin er die Dissonanzen des Lebens und der Wissenschaft seiner Zeit verschmolz, der Schlussstein, mit dem er den Dom der griechischen Philosophie vollendete...
Page 60 - Erkenntnis bloßer Relationen hervorgegangen ist; jedoch ist sie, als das Resultat der Summe aller Relationen, der eigentliche Charakter des Dinges, und dadurch der vollständige Ausdruck des sich der Anschauung als Objekt darstellenden Wesens...
Page 50 - Es ist also«, so sagt Just i, »grade das Element, welches wir in Plato's Theorie der Kunst vermissen: die Darstellung des [Ideals und] die Verbesserung | der Natur, welche hier im Object der Philosophie ihren Sitz angewiesen erhielt; weil er das Wesen des Schönen da fand, wo es nicht hingehörte, verkannte er es da, wo es auf Anerkennung Anspruch hatte.«19 Aber dieser Vorwurf einer unkritischen Verwischung der Grenzen von Philosophie und Kunst wird dem Dialektiker, dem Diäretiker Platon nicht...
Page 1 - ... Platonischen Denkens hat Justi an einem geistigen Wendepunkt seines Lebens die entscheidende Schwungkraft und Schwungrichtung auf das Künstlerische gegeben. Platos Gestalt begriff er als den Genius, der sich in der philosophischen Sphäre betätigte — gleich dem Dichter im Bereich des Epischen — „mit dem lebhaften realistischen Sinn für das Einzelne und dem königlichen Blick über das Ganze".

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