Bartholomäus Ringwaldt und Benjamin Schmolck: ein Beitrag zur deutschen Litteraturgeschichte des XVI. und XVIII. Jahrhunderts

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Verlag von Friedrich Hentze, 1833 - 88 pages
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Page 21 - Sie tragt und bringt kein neue Mähr, Geht still in ihrer Arbeit her, Ist treu und eines keuschen Muths Und thut den Kindern alles Guts. Sie ist auch munter, hurtig, frisch, Verbringet ihr Geschäfte lisch, Und hält's der Frauen wol zu gut, Wenn sie um Schaden reden thut. Sie hat dazu ein fein Geberd, Hält alles sauber an dem Herd, Verwahrt das Feuer und das Licht Und schlummert in der Kirchen nicht.
Page 66 - Breit' aus die Flügel beide, O Jesu, meine Freude, Und nimm dein Küchlein ein! Will Satan mich verschlingen, So laß die Englein singen: Dies Kind soll unverletzet sein.
Page 13 - Nicht mehr so hausig leit. Das Eis ist gar zergangen, Der Rauhreif fällt nicht mehr, Es haben angefangen Die Bäum zu knospen sehr. Die Au und auch der Anger Rechtschaffen grünen fein, Das Erdreich geht hoch schwanger Durch Kraft der Sonnen Schein. Schaut doch, wie raußer kriechen Die schönen Blümlein zart Und so gar lieblich riechen, Jedes nach seiner Art.
Page 80 - Als er leiden müssen. O Geruch des Lebens! Der uns nicht vergebens Unser Herz erquickt; Dieses Oelblatt kühlet Daß man Lindrung fühlet; Wenn das Kreuze drückt. Es giebt Kraft Und Lebenssaft, Wenn es wohl wird aufgebunden, Heilt es alle Wunden. Bote von dem Himmel, Dringe durch's Getümmel, Dieser eitlen Welt; Und mach' eine Stille, Daß ein Herz, ein Wille, Uns zusammen halt.
Page 21 - Sie trägt und bringt kein neue Mähr, Geht still in ihrer Arbeit her, Ist treu und eines keuschen Muths Und thut den Kindern alles Guts. Sie ist auch munter, hurtig, frisch, Verbringet ihr Geschäfte risch "°) 277 Und hälts der Frauen wol zu gut, Wenn sie um Schaden reden thut.
Page 71 - Folgt ein Regenbogen, Und die Sonne blickt : So muß auf das Weinen Lauter Freude scheinen, Die das Herz erquickt. Laß es sein! Wenn Angst und Pein Mit dir schlafen , mit dir wachen, Gott wird's doch wohl machen.
Page 17 - Will sich denn schier verlieren Der rauhe Winter kalt. Komm doch und thu vertreiben Des Teufels Werk und List Und führ uns zu der Freuden, Da ewig Sommer ist.
Page 46 - Denn ich bin arm und elend, der Herr aber sorget für mich; du bist mein Helfer und Erretter. Mein Gott, verziehe nicht!
Page 72 - Dabei soll es bleiben, ich will mich verschreiben, Gott getreu zu sein. Beides, Tod und Leben, bleibet ihm ergeben; ich bin sein, er mein. Denn mein Ziel ist: wie Gott will! Drum sag ich in allen Sachen: Gott wirds doch wohl machen.
Page 77 - Oder nur in Bethlehem? 3. Kein Herodes kann uns sagen, Wo dein Thron ist aufgericht. Wenn wir die Gelehrten fragen, Wissen sie die Weisheit nicht. Suchen wir, o König, dich, Weiset uns die Welt von sich. 4. Doch dein...

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