Der deutsche Corporate-governance-Kodex: Funktionen und Durchsetzungsmechanismen im Vergleich zum britischen combined code

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Peter Lang, 2009 - Law - 220 pages
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Die Thematik der Corporate Governance ist eine vergleichbar neue Erscheinung in der deutschen Gesellschaftsrechtsdiskussion. Die Frage der richtigen Unternehmensführung und -kontrolle geht dabei zumeist auf aktuelle Fehlentwicklungen zurück. Seit 2002 soll in Deutschland ein Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) sowohl bestehende Regelungslücken ausfüllen als auch die bestehende deutsche Unternehmensverfassung den ausländischen Kapitalmärkten kommunizieren. Ob der Kodex, der mittlerweile mehreren Überarbeitungen unterzogen wurde, die gesetzten Ziele tatsächlich zu erfüllen vermag, ist Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Rechtsvergleichend wird dabei der britische Combined Code herangezogen, der für den DCGK eine Vorbildfunktion ausübte. Die anhand dieses ersten europäischen Corporate Governance Kodex gesammelten Erfahrungswerte können einen Eindruck vermitteln, was ein Kodex mit freiwilligen Verhaltensregeln leisten kann und wo seine natürlichen Grenzen liegen.
 

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Contents

LITERATURVERZEICHNIS
15
EINLEITUNG
49
KONZEPTIONELLE GRUNDLAGEN UND ENTWICKLUNG
59
Der Deutsche Corporate Governance Kodex in seiner Entstehung
78
Beweggründe für die Aufstellung von Kodizes in Deutschland
84
Alternative Kodexentwicklungen
97
Der Deutsche Corporate Governance Kodex
106
EINORDNUNG DES DCGK IN DAS RECHTSQUELLENSYSTEM
127
Der DCGK als Ausfluss kooperativen Regierungshandelns
145
DURCHSETZUNGSMECHANISMEN
151
Durchsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex
158
Haftungsrisiken bei Pflichtverstößen im Zusammenhang mit dem DCGK de lege
171
Zusammenfassende Bewertung der Durchsetzungsmechanismen in Großbritannien
214
Copyright

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About the author (2009)

Der Autor: Oliver Rode studierte in Osnabruck und absolvierte dort 2004 den Aufbaustudiengang Steuerwissenschaften. Als Mitarbeiter des Instituts fur Handels- und Wirtschaftsrecht der Universitat Osnabruck verfasste er diese Arbeit. Das Referendariat schloss er 2007 ab und arbeitet seither als Rechtsanwalt in einer internationalen Sozietat in Dusseldorf.

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