Kulturgeschichte der Deutschen im Mittelalter: Bd. Kaiserzeit

Front Cover
 

Contents

Sprachliche Bedenken
46
Hinweise auf deutschen Ursių
47
Entstehung der Verschiedenheit arischer Völker
49
Fünftes Kapitel Gallien zu Ende der Völkerwanderung
51
Räthsel bei einer Herwanderung von Südosten
52
Andeutungen uralter Anwesenheit in Deutschland
55
Spuren von Kelten Slaven und Turaniern
57
Sechstes Kapitel Wohnung und Nahrung 1 Erste Häuser
61
Fortschritte im Hausbau
64
Einzelhöfe
66
Sechstes Kapitel Deutschlands Verbindung mit Gallien
67
Feld und Garten
69
Stall und Weide
72
Jagd und Fischfang
74
Siebentes Kapitel Tracht 1 Männertracht
77
Frauentracht
79
Siebtes Kapitel Kulturgang im fränkischen Weltreich
80
Sorgfalt
81
Schmuckliebe
83
Achtes Kapitel Betriebsamkeit 1 Stoffe und Geräthe
85
Metallgebrauch
88
Achtes Kapitel Karl der Große und die Deutschen
90
Häusliches Handwerk
91
Gewerbe
93
Neuntes Kapitel Handel und Schifffahrt 1 Offener Waarenverkehr
95
Bernstein und Flußperlen
98
Bronzegeräth
100
Neuntes Kapitel Kirchliche Misstände im sechsten Jahrhundert
102
Ausfuhr
103
Allerlei Geld
105
Schifffahrt
107
Zehntes Kapitel Verehrung des göttlichen Wesens 1 Spärliche Berichte
109
Art der Religion
113
Göttersagen
115
Kampf des geistlichen mit
116
Allvater
117
Göttliche und zauberhafte Wesen
120
Eilftes Kapitel Religiöser Brauch 1 Gegensatz zur alten Welt
122
Vom sogenannten Opferbrauch
124
Fabeleien von Menschenopfern
128
Heiligthümer
135
Aufhellung früh
136
Allerlei Glaube
140
Zwölfes Kapitel Recht und Sitte Seite 1 Untrennbarkeit
145
Grundzüge
146
Zwölftes Kapitel Religionsmischung
147
Weib und Sippe
148
Treue
151
Deutsche Zucht
153
Vier Erziehungskapitel
155
Dreizehntes Kapitel Familienbestand 1 Kreis der Sippe
158
Charakter der Blutsfreundschaft
160
Dreizehntes Kapitel Verbindung zwischen Staat und Kirche
161
Aufnahme und Austritt
162
Mundschaft
164
Selbstständigkeit
166
Vierzehntes Kapitel Che 1 Verbindung zwischen Mann und Weib
168
Eheschließung
170
Familienleben
173
Frauenehre
175
Auflösung der Ehe
177
Fünfzehntes Kapitel Stände 1 Vollfreie und Geburtsfreie
178
Hörige und Leibeigene
180
Vornehme und Fürsten
183
Standesgefühl
184
Urtheil
202
Schwäche der Gerichtsgewalt
204
Ergänzung
206
Achtzehntes Kapitel Fehdebrauch 1 Rechtsgang oder Feindschaft
208
Fehdehäupter
210
Fehdegenossen
211
Ursachen
212
Ziel und Mittel
214
Absage und Sühne
215
Neunzehntes Kapitel Politische Verfassung Seite 1 Gemeindebildung
217
Gauverbände
220
Stämme und Völkerschaften
222
Bolksversammlungen
224
Deffentliche Aemter und Würden
227
Mangel an politischem Verstand
230
Untreue in Politik
231
Siebenzehntes Kapitel Lebensweise
232
Zwanzigstes Kapitel Kriegswesen 1 Waffen
233
Kampfweise
236
Feldzugsführung
239
Heerbann und Gefolge
241
Einundzwanzigstes Kapitel Im Haus und auf dem Anger 1 Haushalt
243
Männerwerk
245
Geselligkeit
247
Sastrecht
250
Jahreseintheilung
253
Leffentliche Festfeier
255
Neunzehntes Kapitel Grundformen der bildenden Künste
257
Zweiundzwanzigstes Kapitel Sprache und Schrift 1 Reichthum der Sprache
259
Sprachliche Eigenart
260
Mundarten
262
Schriftzeichen
264
Gebrauch der Runen
267
Zwanzigstes Kapitel Beginn der Tonkunst
271
Runenzauber
272
Dreiundzwanzigstes Kapitel Kunst und Wissen 1 Volksbildung
275
Höheres Wissen
277
Einundzwanzigstes Kapitel Einrichtung des Unterrichts
279
Kunstsinn
280
Schakesfreude
282
Dichtungsformen
287
Singen und Sagen
290
Vierundzwanzigſtes Kapitel Dolmenbauten 1 Todtenkammern aus rohen Steinblöcken
292
Verbreitungsgebiet
296
Gleichmäßiger Charakter
298
Verschiedene Ansichten
299
Dreiundzwanzigstes Kapitel Religionsschriften
300
Von angeblichen iberischen Erbauern
301
Arische Herkunft
303
Wikinger in grauer Vorzeit
305
Fünfundzwanzigstes Kapitel Bestattung 1 Leichenhülfe
309
Fünfundzwanzigſtes Kapitel Lehrbücher
318
Sechsundzwanzigſtes Kapitel Literarisches Streben
325
Erstes Kapitel Charakter der Völkerwanderung
327
Siebenundzwanzigstes Kapitel Lateinische Bildungsform Seite
338
Zweites Kapitel Eintreten ins Römerreich
341
Achtundzwanzigstes Kapitel Politische Grundlagen
348
Drittes Kapitel Römischgermanische Gegensäke
356
Neunundzwanzigstes Kapitel Deutsche Staatsordnung
361
Viertes Kapitel Römische Eroberungen in Deutschland
365
Dreißigstes Kapitel Neue Grundform des Staatswesens
377
Fünftes Kapitel Deutschrömisches Kulturland
380
Neuntes Kapitel Weltgang der Kultur
381
Dauer und Wand
382

Common terms and phrases

Popular passages

Page 86 - Gieß» büche angeschwollen war, und er nun sein gewaltiges Roß, ich will nicht sagen in die Strömung, aber auch gar nicht in das Wasser zu treiben vermochte, so nahm er es beim Zügel, zog es schwimmend nach sich, und sagte: „Beim Herrn Gallus, du sollst mir folgen, du magst wollen oder nicht.
Page 91 - Slawen allmählich abnahmen, nach Utrecht und den Rheingegenden, ferner zu denen, die am Ozean wohnen und unter der Gewalt des Meeres zu leiden hatten, den Holländern, Seeländern und Flamen, zog von dort viel Volk herbei und ließ sie in den Burgen und Dörfern der Slawen wohnen.
Page 231 - Die beiden wichtigen Urkunden über die Vogteien waren nämlich im Klostergewahrsam niedergelegt. Hier haben wir also deutlich vor uns, wie das Handmal oder das Handzeichen, die Hausmarke, das Gut selbst bedeutet, — est nobilis viri mansus, — also den Besitzer vertritt. Die Urkunde selbst erhält den Namen Handmal oder Cyrographum, weil dieses gleich der Unterschrift des Besitzers, also der wichtigste Theil des Schriftstückes ist. Das Recht aber, das Handmal zu führen, theilt der Besitzer mit...
Page 244 - Wülkühr jedoch, wie die alterthümliche Rauhheit änderte sich im vierzehnten Jahrhundert. Die Helmkleinode erhielten bestimmte Beziehungen auf ein altes Herkommen, auf eine ehrenvolle Erinnerung, ein Amt, oder eine besondere Liebhaberei. Wohl zeigte man bald die ganze bald die halbe Figur, bald dieses bald jenes hervorragende Stück derselben: die Figur selbst aber wurde festgehalten. Man bildete sie schöner und reicher aus, passender zu Helm und Wappen, und nicht leicht...
Page 311 - Gaben verlieh an die Gattin dazu noch die Kön'gin Judith indessen und gab manche gar herrliche Zier, Nämlich ein Kleid, das starret von Gold und Edelgesteinen, Wie's mit erhabener Kunst sticken Minerva nur kann. Goldene Binden mit Steinen besetzt umwinden das Haupt ihr, Die nun geweihete Brust decket ein prächtiger Schmuck. Biegsam umschlingt ihr den Hals eine...
Page 244 - ... der in der Familie forterbte und schon durch die Länge der Jahre, auch wenn sich sonst kein Andenken daran knüpfte, ehrwürdig wurde und ohne dringenden Anlass nicht leicht mehr geändert. Das Wappen war gleichsam der Haus- oder Geschlechtsname, das Helmkleinod aber ein ehrender und schmückender Zuname, der auch auf die Erben überging. Man könnte auch sagen : das Wappen erschien als des Mannes und Geschlechtes Ehre und bestand in klarer fester Prosa, das Helmkleinod aber schwebte frei darüber...
Page 86 - Was soll ich mit diesen Kröten? Sieben oder acht oder auch neun von ihnen spießte ich auf meine Lanze und trug sie hierhin und dorthin, weiß nicht, was sie dazu brummten; unnützerweise haben der Herr König und wir uns gegen solche Würmer abgemüht.
Page 236 - Umbe den helm ein liste gie von golde zweier finger breit. oben was dar in geleit mit gesmelze ein adamas, von golde dar uf gemeistert was ein trake, als er lebete und uf dem helme swebete. Wo der Dichter, wie bei der Schilderung der Heiden, eine Menge Ritter auf...
Page 5 - Herren, möge die Wiederherstellung des deutschen Reiches für die deutsche Nation auch nach innen das Wahrzeichen neuer Größe sein, möge dem deutschen Reichskriege, den wir so ruhmreich geführt, ein nicht minder glorreicher Reichsfrieden folgen, und möge die Aufgabe des deutschen Volkes fortan darin beschlossen sein, sich in dem Wettkampfe um die Güter des Friedens als Sieger zu erweisen.
Page 70 - Götzen stellen sie auch mit zwei, drei oder noch mehr Köpfen dar. Bei aller Mannigfaltigkeit derjenigen Götter aber, denen sie Fluren und Wälder, Leiden und Freuden zuschreiben, leugnen sie doch nicht, daß ein Gott im Himmel über die übrigen herrsche; dieser vor allen gewaltige aber, sagen sie, sorge nur für die himmlischen Angelegenheiten, die anderen...

Bibliographic information